Stel­lung­nah­me zum Leser­brief von Herrn Cor­des

25. Januar 2013
von Redaktion

Lesen hilft!

Sehr geehr­ter Herr Cor­des, auch nach wie­der­hol­tem Lesen des Arti­kels vom 23.1.2012 kann ich kei­ne Lüge und auch kei­ne öffent­li­che Täu­schung ent­de­cken. Im Rah­men der Haus­halts­si­che­rung gibt es eine Beschluss­la­ge aus dem Jahr 2011 einen Teil der Zuschüs­se für eini­ge Sport­ver­ei­ne schritt­wei­se bis 2014 zu redu­zie­ren. Das wird auch den TUS Hach­en tref­fen. Dies ist aber ein Bei­trag, der vie­len ande­ren Grup­pen die eben­falls gute Jugend­ar­beit leis­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch abver­langt wur­de.  Tei­le des Sports haben da immer eine Son­der­stel­lung gehabt und haben die­se auch wei­ter­hin. Das Haus­halts­si­che­rungs­kon­zept muss in einen Zeit­raum von 10 Jah­ren die Sanie­rung der städ­ti­schen Finan­zen beschrei­ben. Sach­lich unrich­tig ist Ihre Aus­sa­ge, dass die Rats­ver­tre­ter den Sport­ver­ei­nen zuge­sagt haben, dass es nach 2012 kei­ne wei­te­ren Kür­zun­gen geben wer­de. Im Gegen­teil, die Beschluss­la­ge ist eine ande­re. Ggfls. soll­ten die Beschlüs­se aus 2011 bei guter Haus­halts­la­ge noch­mals über­prüft wer­den, dann aber alle beschlos­se­nen Kür­zun­gen der frei­wil­li­gen Leis­tun­gen für alle Ver­ei­ne. Dar­auf habe ich sei­ner­zeit gedrängt. Die von Ihnen zitier­ten Aus­sa­gen sind wenn von ein­zel­nen Rats­mit­glie­dern gemacht wor­den, die Sie dann lei­der falsch infor­miert haben, da soll­ten Sie noch­mals nach­fra­gen. Bür­ger­meis­ter Lins hat im Dezem­ber einen Haus­halt für 2013 vor­ge­legt, in dem sich die Beschluss­la­ge aus dem Jahr 2010 wie­der fin­det. Er hat dar­um gebe­ten, dass wenn in ein­zel­nen Posi­tio­nen höhe­re Haus­halts­an­sät­ze gefor­dert wer­den, müs­sen Finan­zie­rungs­vor­schlä­ge unter­brei­tet wer­den. Wenn Sie den von ihnen kom­men­tier­ten Arti­kel und ande­re Ver­öf­fent­li­chun­gen zu die­ser Sit­zung noch­mals auf­merk­sam lesen, dann sehen Sie, dass weder ich noch sonst irgend­je­mand in der Aus­schuss­sit­zung zu dem Vor­schlag der CDU Stel­lung bezo­gen hat. Ich habe nur mei­ne Ver­wun­de­rung zum Aus­druck gebracht, dass die CDU und hier ins­be­son­de­re Herr Mar­tin kei­nen Vor­schlag zur Finan­zie­rung vor­ge­legt hat. Fakt ist, dass nach Wil­len der CDU in den kom­men­den Jah­ren knapp 400 Tsd. € mehr an frei­wil­li­gen Leis­tun­gen aus­ge­ben wer­den und damit das Haus­halts­si­che­rungs­kon­zept gefähr­det ist. Das wird zur Fol­ge haben, dass ggfls. die Kom­mu­nal­auf­sicht die frei­wil­li­gen Leis­tun­gen  begut­ach­tet und die Stadt zwingt wei­te­re Kür­zun­gen vor­zu­neh­men und da wird der Sport sicher­lich nicht ver­schont wer­den. Ich möch­te mich auch hier an die etwas unmo­der­ne  Spiel­re­gel hal­ten und nie­man­den per­sön­lich anzu­grei­fen und sach­lich zu blei­ben. Ver­bal­at­ta­cken wie „unge­klär­tes Ver­hält­nis zur Wahr­heit“ oder „hat­te nie sehr viel für die hei­mi­schen Sport­ver­ei­ne übrig“ hel­fen nicht wei­ter.  Ich schät­ze die Arbeit der hei­mi­schen Sport­ver­ei­ne sehr, ins­be­son­de­re ihren Bei­trag zur Jugend­ar­beit und Inte­gra­ti­on. Dies wird aber auch von vie­len ande­ren Grup­pen und Ver­ei­nen geleis­tet. Die SPD sieht ihre Auf­ga­be im Rat dar­in, zu einem Inter­es­sens­aus­gleich zu kom­men. Des­halb fin­de ich Ihr Ange­bot gut, dass über Alter­na­ti­ven nach­ge­dacht wer­den muss. Und ihre Fra­ge, wer denn für die Haus­halts­la­ge in Sun­dern ver­ant­wort­lich ist, beant­wor­tet sich bei 60 Jah­ren Mehr­heit für eine Par­tei im Rat­haus von allei­ne .  Mit sport­li­chen Grü­ßen  Micha­el Ste­che­le, SPD Frak­ti­on.

Micha­le Ste­che­le

Hin­ter­grund:

Leserbriefe

Leser­brief: 400.000,- € mehr für den Sport – Eine Lüge

Leser­brief: 400.000,- € mehr für den Sport – Eine Lüge Sun­dern (Hoch­sauer­land) In dem am 23.01.2013 ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel wird wahr­heits­wid­rig behaup­tet, dass die Sport­för­de­rung in den nächs­ten 10 Jah­ren Wei­ter­le­sen »