Städ­ti­sches Gym­na­si­um Sun­dern in Ber­lin erfolgreich …

12. Mai 2014
von Redaktion

„Ein klei­nes Dorf im Sauer­land hört nicht auf, in der gro­ßen Vol­ley­ball- Welt Wider­stand zu leisten.“

Foto-4Sun­dern. Vom 06.05 bis zum 10.05.2014 nahm die WK III Mann­schaft des Städ­ti­schen Gym­na­si­ums Sun­dern am Bun­des­fi­na­le der Sport­art Vol­ley­ball im Rah­men des Bun­des­wett­be­werbs „Jugend trai­niert für Olym­pia“ in Ber­lin teil.

Dabei hat­ten es die Mäd­chen in der Vor­run­de zunächst mit dem PAMI­NA Schul­zen­trum Herx­heim aus Rhein­land-Pfalz, dem Gym­na­si­um Heid­berg aus Ham­burg und der Sport­schu­le Pots­dam „Fried­rich- Lud­wig Jahn“ zu tun. Gegen die west­deut­schen Ver­tre­ter gelan­gen über­zeu­gen­de 2:0 Sie­ge, wäh­rend man gegen die kör­per­lich über­le­ge­nen Spie­le­rin­nen der Sport­schu­le Pots­dam, wo sich die stärks­ten Jahr­gän­ge des Bun­des­lan­des Bran­den­burg ver­sam­mel­ten, nach har­tem Kampf und knap­pem Satz­er­geb­nis mit 0:2 den Kür­ze­ren zog. So blie­ben im zwei­ten Satz bedau­er­li­cher­wei­se drei Satz­bäl­le ungenutzt.

Damit war Nach­sit­zen ange­sagt. Um das Vier­tel­fi­na­le zu errei­chen, muss­te das Sport­gym­na­si­um Schwe­rin besiegt wer­den. Hier zeig­ten die Mäd­chen aus Sun­dern eine kämp­fe­risch hoch über­zeu­gen­de Leis­tung. Mit 2:1 Sät­zen und einem 15:13 Finish im drit­ten Satz gin­gen Sieg und Vier­tel­fi­nal­teil­nah­me in die Sport­stadt Sundern.

Am nächs­ten Tag folg­te dann das Vier­tel­fi­na­le gegen favo­ri­sier­ten Nie­der­sach­sen aus dem Lager des Leis­tungs­zen­trums und Bun­des­li­gis­ten Emlich­heim. Die wur­den ihrer Favo­ri­ten­rol­le am Anfang auch gerecht. Mit vier Spie­le­rin­nen über 1,85m (im U16-Bereich!) fuh­ren sie den ers­ten Satz sicher ein. Aber in der Fol­ge hat­ten sie nicht mit der Kampf­kraft der Sauer­land- Girls gerech­net. Um jeden Qua­drat­zen­ti­me­ter kämp­fend gaben die Mädels vom SGS kei­nen Ball ver­lo­ren und hol­ten sich ver­dien­ter­ma­ẞen den zwei­ten Satz. Alles auf Anfang also, der Geg­ner war beein­druckt und gewarnt, ging es in den Ent­schei­dungs­satz. Hier konn­te sich zu Beginn kein Team abset­zen, beim 6:6 war noch alles offen. Dann nutz­te der Geg­ner zwei unglück­lich knapp ins Aus geschla­ge­ne Bäl­le der SGS’lerinnen zu einer kur­zen Drang­pha­se. Die so erspiel­te 4‑Punkte Füh­rung konn­te dann auch zum Sieg genutzt wer­den, womit unse­ren Mäd­chen die Plat­zie­rungs­run­de 5–8 blieb.

Hier war­te­ten zunächst die Mäd­chen vom Leis­tungs­stütz­punkt Kauf­beu­ren aus Bay­ern. In die­sem Fall war Gott nicht mit dem Land der Bay­ern, in einem sehr umkämpf­ten Spiel hol­ten sich die Sauer­län­de­rin­nen den 2:1 Sieg.

Das End­spiel der Plat­zie­rungs­run­de gewan­nen unse­re Mäd­chen dann noch gegen das Sport Gym­na­si­um „Pierre de Cou­ber­tin“ Erfurt aus Thü­rin­gen. Ent­kräf­tet hat­te unser Geg­ner gegen uns, die wir wie ent­fes­selt auf­spiel­ten, nicht den Hauch einer Chan­ce, sodass der 2:0 Sieg und damit Platz 5 am Ende abso­lut ver­dient waren.

Für das SGS IN Ber­lin waren: Ade­li­na Asol­li, Hen­ri­ke Axt, Maria Baul­mann, Han­na Flei­scher, Anna Hans­knecht, Michel­le Hen­kies, Ali­na Hustadt, Pia Mey­er und als Betreu­er Sport­leh­rer Mar­tin Barthel