SPD Sun­dern wehrt sich gegen Ein­spa­run­gen bei der Familienkarte

18. Februar 2013
von Redaktion

klhirschbergSun­dern (Hochsauerland)Die SPD in Sun­dern bleibt bei ihrem Kurs kei­ne Sanie­rung des Haus­halts auf Kos­ten der Fami­li­en. Das Armuts­ri­si­ko für Fami­li­en nimmt zu, auch in Sun­dern. „Es wäre das fal­sche Signal jetzt Gel­der in die­sem Bereich ein­zu­spa­ren“, so Bir­te Hirsch­berg (SPD),  Vor­sit­zen­de des Sozi­al­aus­schus­ses in Sun­dern. Die SPD hat­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es im Bereich der Fami­li­en kei­ne Kür­zun­gen geben darf, son­dern gefor­dert, dass die Fami­li­en­kar­te bes­ser aus­ge­stat­tet wird. Des­halb wird die SPD einem Vor­schlag der Ver­wal­tung zum nächs­ten Sozi­al­aus­schuss nicht fol­gen. Dem­nach soll der Haus­halts­an­satz für die Fami­li­en­kar­te for­mal unver­än­dert  blei­ben. Aber Ein­spa­run­gen, die sich aus nicht ein­ge­lös­ten Gut­schei­nen erge­ben, sol­len nicht mehr für ande­re Maß­nah­men der Fami­li­en­kar­te genutzt wer­den, son­dern zur Sanie­rung des Haus­hal­tes die­nen. „Not­wen­dig wäre jetzt ein offen­si­ver Aus­bau des Ange­bo­tes“, for­dert Bir­te Hirsch­berg. Natür­lich stößt das an die finan­zi­el­len Gren­zen eines hoch ver­schul­de­ten Haus­hal­tes. Aber bevor die CDU an ande­rer Stel­le wie­der groß­zü­gi­ge Zuge­ständ­nis­se macht, sind für die SPD die Fami­li­en dran.