SPD Sun­dern: Regio­na­les Ein­zel­han­dels­kon­zept für Süd­west­fa­len

15. Februar 2013
von Redaktion
Michael Stechele

Micha­el Ste­che­le

Sun­dern (Hoch­sauer­land) In den Krei­sen Soest und HSK haben sich 24 von 26 Kom­mu­nen dar­auf ver­stän­digt, ein regio­na­les Ein­zel­han­dels­kon­zept zu erar­bei­ten.  Ziel die­ser Initia­ti­ve ist es, dass die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des Ein­zel­han­dels in den betei­lig­ten Städ­ten und Gemein­den bes­ser abge­stimmt erfolgt. Es sol­len Kri­te­ri­en und Ver­fah­ren ent­wi­ckelt wer­den, die Grund­la­ge für die zukünf­ti­ge Ein­ord­nung und Bewer­tung von regio­nal bedeut­sa­men Ein­zel­han­dels­vor­ha­ben in dem Koope­ra­ti­ons­raum HSK und Soest bil­den. Bei­spiel­haft dafür sind die Erfah­run­gen des Regio­na­len Ein­zel­han­dels­kon­zep­tes „öst­li­ches Ruhr­ge­biet“. SPD Rats­mit­glied Micha­el Ste­che­le, der an der Auf­takt­ver­an­stal­tung  für die Pla­nungs­pha­se  teil­ge­nom­men hat begrüßt die­se Initia­ti­ve. „Es ist wich­tig, dass end­lich klar ist, dass die Men­schen sich nicht kom­mu­nal ver­hal­ten son­dern regio­nal, dass Kom­mu­nen nur erfolg­reich sind, wenn sie gemein­sam vor­ge­hen. Ich hof­fe, dass die Stadt Sun­dern hier end­lich Trei­ber des Pro­zes­ses wird.“ Das Kon­zept soll bis Ende 2013 erstellt sein. Bis dahin wer­den das bis­he­ri­ge Ein­zel­han­dels­an­ge­bot sowie die zukünf­ti­gen öko­no­mi­schen Rah­men­be­din­gun­gen bewer­tet.  Es müs­sen Zie­le und Leit­li­ni­en der zukünf­ti­gen Ein­zel­han­dels­ent­wick­lung ent­wi­ckelt und im poli­ti­schen Raum bespro­chen sowie das zukünf­tig gemein­sa­me Abstim­mungs- und Bewer­tungs­ver­fah­ren beschlos­sen wer­den. Am Ende steht dann der Beschluss über eine inter­kom­mu­na­le Ver­ein­ba­rung. Für die SPD ist wich­tig, dass dabei auch die Inter­es­sen der Beschäf­tig­ten berück­sich­tigt wer­den. „Der DGB muss in den Gre­mi­en ver­tre­ten sein“ for­dert Ste­che­le mit Blick auf die Situa­ti­on der Ent­wick­lung für vie­le Beschäf­tig­te im Ein­zel­han­del.  Der Schlüs­sel zum Erfolg ist die inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit. „Es wäre schön wenn sich die Regi­on auch bei der Ent­wick­lung des Tou­ris­mus­an­ge­bo­tes abstim­men wür­de“, resü­miert Ste­che­le.