SPD Sun­dern geht opti­mis­tisch in den kom­men­den Wahl­kampf – Jür­gen ter Braak als Spit­zen­kan­di­dat nominiert

20. März 2014
von Redaktion

Kandidaten Stadt 01 Listenführung 02Sun­dern (Hoch­sauer­land) Mit Opti­mis­mus geht die SPD in Sun­dern in den kom­men­den Kom­mu­nal­wahl­kampf. „Es ist an der Zeit, die abso­lu­te Mehr­heit der CDU zu bre­chen”, so der neue Spit­zen­kan­di­dat auf der Lis­te, Jür­gen ter Braak. „Und ange­sichts des Ver­sa­gens der Mehr­heits­par­tei in wich­ti­gen Fra­gen bin ich davon über­zeugt, dass wir das auch schaffen.”

Die Par­tei stell­te in einer Dele­gier­ten­kon­fe­renz die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für die Kom­mu­nal­wah­len auf. Neben Jür­gen ter Braak aus Lang­scheid neh­men Bir­te Hirsch­berg aus Allen­dorf und Micha­el Ste­che­le aus Sun­dern die wei­te­ren Spit­zen­plät­ze auf der Wahl­lis­te ein.

Auch über die Beset­zung der Wahl­krei­se wur­de ent­schie­den. Im Ein­zel­nen tre­ten für die SPD an: Sieg­mar Stel­ter ( Wahl­kreis Hagen), Bir­te Hirsch­berg (Allen­dorf), Ser­hat Sari­ka­ya (Ame­cke), Man­fred Schli­cker (Sto­ckum), Arnold Pohen (Endorf), Udo Hoff­mann (Hellefeld/​Altenhellefeld), Jens Kunen (Wes­ten­feld), Bernd Schwens (Sun­dern Röh­re), Micha­el Ste­che­le (Sun­dern Sil­me­cke), Ralf Bert­hold (Sun­dern Teckels­berg) Paul Schmitz (Mesche­der Stra­ße), Ute Beren­fän­ger (Sun­dern Sett­me­cke), Eli­sa­beth Schöler-Bräu­er (Sun­dern Berg­stra­ße), Andre­as Stein (Brandhagen/​Stemel), Heinz-Die­ter Mohr (Hach­en Süd), Peter Penz (Hach­en Nord), Wil­fried Eber­mann (Enkhausen/​Hövel), Jür­gen ter Braak (Lang­scheid, Lang­schei­der Stra­ße) und Robert Krie­ner (Lang­scheid, Sorpestraße).

„Mit die­sen Kan­di­da­ten haben wir eine star­ke Trup­pe von Erfah­re­nen und Neu­lin­gen zusam­men”, ist Micha­el Ste­che­le, Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­der, zufrie­den. „Jetzt kommt es dar­auf an, den Schwung in den Wahl­kampf mit zu nehmen.”

Neben den per­so­nel­len Ent­schei­dun­gen wur­de auch inten­siv das Pro­gramm für die nächs­ten 6 Jah­re dis­ku­tiert. „Inves­ti­tio­nen in die Jugend sind unse­re Zukunft. Auf­su­chen­de Jugend­ar­beit, Ver­bes­se­run­gen im Bil­dungs­be­reich, ein Sun­derner Bünd­nis für Aus­bil­dungs- und gut bezahl­te Arbeits­plät­ze  sind  Schwer­punk­te unse­res Pro­gramms”, so Jür­gen ter Braak.

„Wir wol­len eine Wirt­schafts­för­de­rung aus einem Gruß”, ergänzt Micha­el Ste­che­le. „Die Zer­split­te­rung der Kom­pe­ten­zen hat dazu geführt, dass Sun­dern zuneh­mend in Rück­stand gera­ten ist.”

Und Bir­te Hirsch­berg ergänzt: „Wich­tig ist uns dabei, dass Män­ner und Frau­en in glei­cher Wei­se geför­dert wer­den. Die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf zu ver­bes­sern ist auch ein wich­ti­ger Bei­trag zur Lösung des zuneh­men­den Man­gels an Facharbeitern.”

Neben die­sen Punk­ten wur­den auch die Dorf- und Innen­stadt­ent­wick­lung, die  Ver­kehrs­si­tua­ti­on und die Chan­cen der Reak­ti­vie­rung der Röhr­tal­bahn inten­siv dis­ku­tiert. Die SPD sieht in letz­te­rem die größ­te Chan­ce, die Über­las­tung der Stra­ßen kurz- und mit­tel­fris­tig zu lindern.