SPD Mars­berg küm­mert sich um Verkehrssicherheit

26. September 2013
von Redaktion

SPD Mars­berg küm­mert sich um Verkehrssicherheit

Mit zwei Anträ­gen an den Rat der Stadt hat sich die SPD Mars­berg mit der Ver­kehrs­si­cher­heit vor allem für Schü­le­rin­nen und Schü­ler befasst. Bereits in sei­ner Sit­zung vom 12.09.2013 beschloss der Rat auf einen die­ser Anträ­ge hin ein­stim­mig, gegen­über der Deut­schen Bahn AG auf eine Aus­stat­tung der Voll­schran­ken des Bahn­über­gan­ges mit Git­ter­be­hän­gen hin­zu­wir­ken. Die frü­her schon ein­mal vor­han­de­nen Git­ter­be­hän­ge sol­len wie­der ein­ge­führt wer­den, weil gera­de Kin­der auch in den Schul­pau­sen immer wie­der dabei beob­ach­tet wer­den, wie sie unter den schon geschlos­se­nen Schran­ken hin­durch lau­fen, um den Über­gang noch que­ren. Dies soll erschwert wer­den, um unter Umstän­den sogar töd­li­che Unfäl­le zu vermeiden.

Eben­falls der Unfall­ver­mei­dung dient der jetzt an den Rat gestell­te SPD-Antrag, den zustän­di­gen Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau NRW dazu auf­zu­for­dern, den Rad­weg an der B 7 zwi­schen Oes­ter­holz und Kern­stadt mit einer Rad­we­ge­be­leuch­tung aus­zu­stat­ten. Nach­dem Fahrt­kos­ten der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sekun­dar­stu­fe I ab dem Schul­jahr 2013/ 2014 auch für die­se Stre­cke nicht mehr über­nom­men wer­den, wird der Schul­weg nach Auf­fas­sung der SPD ver­mehrt zu Fuß und ins­be­son­de­re mit dem Fahr­rad zurück­ge­legt wer­den. Die wei­ter­füh­ren­den Schu­len sind zwar auch über die „Ost­an­bin­dung“ zu errei­chen, hier­zu muss jedoch die Bun­des­stra­ße über­quert wer­den. Dies birgt im Hin­blick auf die – oft­mals nicht ein­ge­hal­te­ne -, höchst zuläs­si­ge Geschwin­dig­keit der Fahr­zeu­ge von 70 Km/​h erheb­li­che Risi­ken. Als „siche­rer Schul­weg“ wird daher in der Mehr­zahl der Fäl­le der Rad­weg ent­lang der Bun­des­stra­ße gewählt wer­den, um die­se in Höhe der Mün­dung der „Lil­lers­stra­ße“ an der hier­für vor­ge­se­he­nen Ampel­an­la­ge zu que­ren. Der vor­ge­nann­te Rad­weg ver­fügt aber bis­her über kei­ne Beleuch­tung, obwohl die Stre­cke von Wald bzw. hohen Bäu­men gesäumt wird, die even­tu­ell vor­han­de­nes, natür­li­ches Licht deut­lich redu­zie­ren. Mit der vor­ge­schrie­be­nen Fahr­rad­be­leuch­tung wird dies nicht adäquat auf­ge­fan­gen, Gefah­ren las­sen sich man­gels Aus­leuch­tung des Weges nicht recht­zei­tig erken­nen. Zur Vor­beu­gung gegen schwe­re Unfäl­le mit Rad­fah­rern all­ge­mein, ins­be­son­de­re aber zur Siche­rung des Schul­we­ges soll daher auf eine Rad­we­ge­be­leuch­tung gedrun­gen und hier­zu zunächst eine Stel­lung­nah­me der zustän­di­gen Kreis­po­li­zei­be­hör­de Mesche­de ein­ge­holt wer­den. Der SPD-Antrag wird in der nächs­ten Rats­sit­zung beraten.