Sozi­al­de­mo­kra­ten begrü­ßen Kon­zept zur Innen­stadt­ent­wick­lung

13. November 2016
von Redaktion

stadtverband-innenstadt-5Sun­dern: Umfas­send und anschau­lich erläu­ter­ten Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del und Stadt­pla­ner Lars Ohlig den Mit­glie­dern und Gäs­ten des SPD – Stadt­ver­bands Sun­dern eine mög­li­che Kon­zep­ti­on zur Innen­stadt­ent­wick­lung.

Nach den zum Teil kon­tro­ver­sen Dis­kus­sio­nen im Stadt­rat und in der Öffent­lich­keit, stan­den die The­men Röhr­re­na­tu­rie­rung, Hoch­was­ser­schutz, Park­raum, Park­pa­let­te, Wohn­um­feld und die Ver­bes­se­rung der inner­städ­ti­schen Infra­struk­tur natur­ge­mäß im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung der Sozi­al­de­mo­kra­ten.

Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del wies dar­auf hin, dass sich zum Bei­spiel durch Ein­käu­fe im Inter­net das Ein­kaufs­ver­hal­ten dra­ma­tisch ver­än­dert habe.

Ralph Bro­del: „Vie­le klei­ne­re und mitt­le­re Zen­tren bekom­men hier­durch gro­ße Pro­ble­me in ihren Ein­kauf­zo­nen. Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken müs­sen wir Ein­kauf, Auf­ent­halts­qua­li­tät und Erleb­nis ver­bin­den.“

Sun­dern hat etwas beson­de­res, so Ralph Bro­del wei­ter, näm­lich die Röhr in Nähe der Innen­stadt. Ziel ist es nach sei­nen Vor­stel­lun­gen, den Fluss­be­reich zu rena­tu­rie­ren und den Men­schen eine ange­neh­me Auf­ent­halts­mög­lich­keit am Fluss zu geben.

Stadt­pla­ner Lars Ohlig, der beson­ders den Aspekt Park­raum und Park­pa­let­te erläu­ter­te, stell­te den Teil­neh­mern das Kon­zept einer mög­li­chen Park­raum­si­tua­ti­on an der Röhr und im Zusam­men­hang mit dem Bau einer soge­nann­ten Park­pa­let­te neben der Umge­hungs­stra­ße vor. Je nach end­gül­ti­ger Grö­ßen­ord­nung könn­ten dort min­des­tens 120 Park­plät­ze ent­ste­hen. Dar­über hin­aus wies Lars Ohlig dar­auf hin, dass durch eine ziel­ge­rich­te­te Abspra­che, auch im Bereich von zen­trums­na­hen, senio­ren­ge­rech­ten Woh­nun­gen eine posi­ti­ve Ent­wick­lung ermög­licht wer­den könn­te.

Micha­el Ste­che­le, der SPD – Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de beton­te, dass man die Inter­es­sen der Zen­trums­be­woh­ner und die Akti­vi­tä­ten der Händ­ler, Ärz­ten usw. beach­ten müs­se, ohne die Inter­es­sens­la­ge der gesam­ten Bevöl­ke­rung der Stadt aus den Augen zu ver­lie­ren.

Die Teil­neh­mer begrüß­ten das Kon­zept aus­drück­lich und zeig­ten sich erfreut dar­über, dass in den ver­gan­ge­nen Mona­ten vie­le Idee gesam­melt wur­de und nun eine ernst­haf­te Dis­kus­si­on über die Gestal­tung der Innen­stadt in Gang gesetzt ist.