Snow­board- und Free­s­ki-Action mit inter­na­tio­na­len New­co­mern

1. Februar 2013
von Redaktion

Chill and Des­troy Snow­board- und Free­s­ki-Fes­ti­val im Ski­dorf Neu­as­ten­berg

snowboardWin­ter­berg Neu­as­ten­berg (Hoch­sauer­land) Nam­haf­te alpi­ne Ski­ge­bie­te ste­hen auf der Lis­te der chill and des­troy Tour. Östreich, Schweiz, der Schwarz­wald – da darf die Win­ter­sport-Are­na Sauer­land als füh­ren­de Mit­tel­ge­birgs­ski­re­gi­on nicht feh­len. In Win­ter­berg-Neu­as­ten­berg rocken am 2. Febru­ar die inter­na­tio­na­len Snow­board- und Free­s­ki-Roo­kies den Park.

Sty­lishe Tricks mit Rota­ti­on, Spins in vol­ler Dre­hung, sau­ber gestan­de­ne Sprün­ge: Was die Snow­board-Hoff­nun­gen zei­gen, ist fürs Publi­kum ziem­lich beein­dru­ckend. Und der Free­s­ki-Nach­wuchs kon­tert mit spek­ta­ku­lä­ren Sli­des und Swit­ches. Die jun­ge Sze­ne im Ski­dorf ist hoch moti­viert.

Seit zehn Jah­ren macht die Wett­kampf­se­rie Halt in füh­ren­den Win­ter­sport­or­ten. Seit neun Jah­ren ist das Ski­dorf Neu­as­ten­berg mit auf der Lis­te der Tour­stopps – und Jahr für Jahr der best­be­such­te Stopp. Neben inter­na­tio­na­len Ridern, die die kom­plet­te Serie aus­tra­gen, nut­zen Snow­boar­der und Frees­kier aus dem Sauer­land, dem Ruhr­ge­biet und dem Rhein-Main­ge­biet zahl­reich die Mög­lich­keit, in der nahe gele­ge­nen Win­ter­sport­re­gi­on Wett­kampf­luft zu schnup­pern.

Schon so man­chem „Roo­kie“ hat die Tour als Sprung­brett vom Ama­teur­be­reich in die Pro­fi­li­ga gedient. Denn Talents­couts hal­ten Aus­schau nach jun­gen Shoo­ting­stars. Pro­fes­sio­nel­le Jud­ges beob­ach­ten jeden Run und wer­ten Schwie­rig­keit, Krea­ti­vi­tät und sau­be­re Aus­füh­rung. Die bes­ten Rider neh­men am Fina­le teil.

Mit­ma­chen kann jeder geüb­te Snow­boar­der oder Frees­kier in der Alters­klas­se zehn bis zwölf, 13 bis 15 oder über 15 Jah­re. Die Start­ge­bühr beträgt 10 Euro. Anmel­dun­gen unter www.chillanddestroy.de oder direkt vor Ort. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf ca. 90 Fah­rer begrenzt.

Schneehoehen im Sauerland live

Schnee­hoehen im Sauer­land live

In Vor­be­rei­tung auf den Con­test die Neu­as­ten­ber­ger Lift­ge­sell­schaft ordent­lich Schnee pro­du­ziert und den Fun­park im Ski­ge­biet kom­plett auf­ge­baut. Und eine geüb­te Shape-Crew hat alles top in Schuss gebracht. Kicker, Boxes und Rails war­ten am Wett­kampf­tag auf die Rider – und ste­hen danach allen Gäs­ten zur Ver­fü­gung.

Ganz gleich oder Rider oder Zuschau­er, wäh­rend der Ses­si­on laden eine BBQ-Bar und eine eine Lounge mit DJ-Set zum „Chil­len“ ein. Legen­där sind die Neu­as­ten­ber­ger After-Con­test-Par­tys. Bei fet­ten Beats fei­ert die Snow­board-Sze­ne in der Après-Ski-Loca­ti­on Chill-Out.bis zum frü­hen Mor­gen.

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Krea­ti­ve Ide­en und viel Know-how für jede Men­ge Air-Time

Sauer­län­der Shape-Crew ist im Fun­park in Neu­as­ten­berg tätig

 

Jib­ben, Shred­den, Jum­pen: Think Big sb haben es uns zur Auf­ga­be gemacht, die Welt ein klei­nes biss­chen auf­re­gen­der zu machen – auch und gera­de im Win­ter. Das Team um Armin Tig­ges, schafft der west­deut­schen Snow­board-Sze­ne einen krea­ti­ven Spiel­platz. Ihr Revier: der Fun­park im Ski­dorf Neu­as­ten­berg.

 

Das abwechs­lungs­rei­che Set-Up aus Kicker­li­nies, Tables, Rails, Cor­ner, Walls, Boxes und ein sechs Meter hoher Anfahrtsturm begeis­tert immer wie­der Snow­boar­der und Frees­kier. Die Post­wie­sen-Lift­ge­sell­schaft hat­te anfangs noch eine Fir­ma eigens aus Süd­deutsch­land anrei­sen las­sen, um den Fun­park pro­fes­sio­nell zu shapen. Seit vier Jah­ren hat die­se Auf­ga­be das sauer­län­der Team über­nom­men.

 

„Das hat eigent­lich durch einen Zufall ange­fan­gen“, erzählt Armin. „Zuerst haben wir mit der Fir­ma zusam­men­ge­ar­bei­tet. Nach und nach haben wir dann immer mehr Auf­ga­ben über­nom­men.“ Inzwi­schen shapen Think Big sb den Fun­park allei­ne, berei­tet ihn sogar für das Chill-and-Des­troy Snow­board- und Free­s­ki Fes­ti­val – und ern­tet regel­mä­ßig Lob.

 

Das Team hat Spaß an der Arbeit. Und die Park­be­su­cher wis­sen sie zu schät­zen. Vier Mal pro Woche rücken Armin Tig­ges und sei­ne Hel­fer den Obsta­cles zu Lei­be, um alles im best­mög­li­chen Zustand zu hal­ten. Da wird geschau­felt, aus­ge­bes­sert und model­liert, bis alles sitzt. Die Shape-Crew, selbst alle­samt Snow­boar­der, wis­sen, wie ein guter Run aus­sieht.

 

Eini­ge Obsta­cles waren bereits vor­han­den, ande­re sind im Lau­fe der Zeit hin­zu­ge­kom­men. Immer wie­der über­ra­schen die Jungs mit neu­en Ele­men­ten. Eine Auto­box und meh­re­re Rails haben sie bereits gebaut. Auch der rie­si­ge Anfahrtsturm ent­stammt ihrer Krea­ti­vi­tät. Die Ide­en holen sie sich auf Con­tests, im Inter­net oder aus Vide­os.

 

Das Bau­en von Obsta­cels ist eine Wis­sen­schaft für sich: Roh­re holt Armin beim Stahl­händ­ler, schweist sie eigen­hän­dig zusam­men und lässt sie ver­zin­ken. So ent­steht zum Bei­spiel eine nagel­neue Rail. Das Team greift zu Ham­mer und Säge und lässt aus Holz per­fek­te Walls ent­ste­hen. Aus bieg­ba­ren PE-Plat­ten las­sen sich Wave und Rain­bow gestal­ten. Dabei haben die Jungs einen kla­ren Anspruch: „Das muss alles pro­fes­sio­nell sein!“

Ob Snow­boa­der oder Frees­kier – der größ­te Fun­park West­deutsch­lands hat eine gro­ße Anhän­ger­schaft. Im Som­mer ist Armin Tig­ges im Übri­gen nicht untä­tig. In der grü­nen Jah­res­zeit hält er den Moun­tain­board­park auf dem Win­ter­ber­ger Brem­berg in Schuss.