SGV’er genie­ßen die Aus­sicht auf den Phö­nix­see in Dort­mund

20. Oktober 2016
von Redaktion

phoenixseeSun­dern. Eine gran­dio­se Aus­sicht bei bes­tem Wet­ter auf den neu­en Phö­nix­see in Dort­mund genos­sen jetzt Mit­glie­der der SGV-Abtei­lung Sun­dern. Die dies­jäh­ri­ge Exkur­si­on führ­te die Wan­de­rer zunächst vom Bahn­hof Dort­mund-Hör­de zum See­ufer auf den Rund­weg um den See. Am ande­ren Ende lag ein aus alter Schla­cke künst­li­cher ange­leg­ter, mitt­ler­wei­le aber grün bewach­se­ner Aus­sichts­berg, der in Ser­pen­ti­nen erklom­men wur­de. Aus 138 m über NN ging der Blick weit in’s Land und ins­be­son­de­re auf das neue, künst­lich ange­leg­te Gewäs­ser. Aus einem ehe­mals rie­si­gen Indus­trie­ge­län­de ent­stand ein neu­es Sied­lungs­ge­biet mit vie­len moder­nen Wohn- und Geschäfts­häu­sern, die sich mitt­ler­wei­le rund um den See ange­sie­delt und ein ganz neu­es Land­schafts­bild geschaf­fen haben. Selbst die Ein­hei­mi­schen bezeich­ne­ten frü­her Hör­de als Dreck­loch von Dort­mund, in das man kei­ne Wäsche nach drau­ßen hän­gen durf­te, weil sie ansons­ten schwarz wur­de. Heu­te ist die Luft klar und sau­ber.

 

Inter­es­sant ist auch, dass die rena­tu­rier­te Emscher par­al­lel zum See ein neu­es Bett gefun­den hat. Hier ist aus einer ehe­ma­li­gen Indus­trie­kloa­ke ein Schmuck­stück ent­stan­den.

 

Am Ende des 3,2 km lan­gen Rund­we­ges um den Phö­nix­see befin­det sich die Hör­der Burg, deren Anfän­ge bis in’s 12. Jahr­hun­dert zurück­ge­hen. Nach einer wech­sel­vol­len Geschich­te wird sie heu­te als Spar­kas­sen­schu­le genutzt. In deren Ange­sicht wur­de die ers­te Rast in einem der zahl­reich vor­han­de­nen Cafes am See­ufer ein­ge­legt.

 

Wan­der­füh­rer Wolf­gang Schef­fer hat­te sich anschlie­ßend durch das kun­di­ge Wan­der­füh­rer­paar Retz­loff von der SGV-Abtei­lung Dort­mund-Hör­de Ver­stär­kung gesi­chert. Mit ihnen führ­te der wei­te­re Weg durch das ehe­ma­li­ge Indus­trie­ge­län­de. Dort ste­hen als Denk­mä­ler noch ver­schie­de­ne impo­san­te Bau­ten und Hal­len, die teil­wei­se neu genutzt wer­den oder noch auf neu­es Leben war­ten.

Vor­bei am Via­dukt auf Phö­nix-West wur­de in einem wei­ten Bogen ent­lang des West­fa­len­parks der Rom­berg­park erreicht. Durch das weit­läu­fi­ge Park­ge­län­de streb­ten die SGV-er schließ­lich ihrem Tages­ziel ent­ge­gen: der Gast­stät­te Jus­ten­kamp in der benach­bar­ten Klein­gar­ten­an­la­ge. Nach einer aus­gie­bi­gen Stär­kung dort ging es mit dem Bus zum Bahn­hof Hör­de und anschlie­ßend mit dem Zug zurück in’s Sauer­land.

Ein erleb­nis­rei­cher und inter­es­san­ter Tag mit der Erkennt­nis ging zu Ende, dass es sich auch im Ruhr­ge­biet im Grü­nen wan­dern lässt und es dort noch viel zu ent­de­cken gibt.