Schüt­zen­fest, Fuß­ball­spiel, Ver­nis­sa­ge oder Rock­kon­zert – Ralph Bro­del ist schein­bar überall

8. Juli 2015
von Redaktion

Brodel2Sun­dern.  Ver­gan­ge­nes Wochen­en­de besuch­te der 52-jäh­ri­ge Unter­neh­mer die Schüt­zen in Hach­en und Sun­dern, und lud außer­dem ein zur ers­ten Bür­ger­sprech­stun­de im Tag­werk. Tags dar­auf ging es durch alle Orts­tei­le, der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat stell­te sich bei den ers­ten Haus­ge­sprä­chen den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern vor.

Es scheint, als wird die­ser Wahl­kampf so heiß, wie das Wet­ter am Wochen­en­de. Was Ralph Bro­del auch ger­ne bestä­tigt: „Natür­lich wird es ein völ­lig außer­ge­wöhn­li­cher Wahl­kampf. Nicht nur dass ich schon fünf Par­tei­en von mei­ner Per­son über­zeu­gen konn­te, son­dern auch weil ich mer­ke, dass vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eine tie­fe Ent­täu­schung über die Situa­ti­on in Sun­dern mit sich tra­gen. Des­halb sind die per­sön­li­chen Gesprä­che mir immer wich­tig. Ich will mit den Men­schen direkt reden, dann weiß ich auch, was sie wirk­lich bewegt. Nur so funk­tio­niert Kom­mu­nal­po­li­tik. Da brau­che ich kei­ne bun­ten Werbeblättchen.“

Deut­li­che Ansa­gen, die der Zwei-Meter-Mann ger­ne von sich gibt und mit der er auch zum direk­ten Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten von FDP, Grü­ne, Lin­ke, SPD und WISU gewählt wurde.

Berüh­rungs­ängs­te hat der Fami­li­en­va­ter nicht. Ob mit Bür­ger­initia­ti­ven, Schüt­zen­kö­ni­gin­nen, Künst­lern, Unter­neh­mern oder Jung­schüt­zen, über­all fin­det er im direk­ten Aus­tausch den Draht zu sei­nen Gesprächs­part­nern. „Für uns ist das teil­wei­se atem­be­rau­bend“, berich­tet Ser­hat Sari­ka­ya, Mit­glied in der Wahl­kampf­trup­pe von Ralph Bro­del. „Man kann gar nicht so schnell schau­en, wie er ins Gespräch kommt und im nächs­ten Moment schon mit den Jung­schüt­zen um die Wet­te schießt, mit der Schüt­zen­kö­ni­gin ins Gespräch ver­sinkt oder mit Jugend­li­chen eine Auto­scoo­ter­fahrt macht. Da muss man schon Schritt hal­ten, aber es ist ein­fach klas­se! Und das Beson­de­re an ihm: er kennt kei­ne Unter­schie­de, kei­ne Par­tei­gren­zen, der geht auf alle zu.“

Die nächs­ten Ter­mi­ne ste­hen schon fest. Am Wochen­en­de ste­hen das Schüt­zen­fest in Endorf, das Strand­fest Ame­cke und den Gaz­prom Fan Cup auf der Lis­te des Kan­di­da­ten, was Rüdi­ger Laufmöl­ler leicht schmun­zelnd mit den Wor­ten kom­men­tiert: „Wir im Wahl­kampf­team wech­seln uns ab. Nur den Bro­del haben wir halt nur einmal.“