Schock­an­ruf in Frei­en­ohl

2. Januar 2013
von Redaktion

Mesche­de (Hoch­sauer­land) Am Vor­mit­tag des Neu­jahrta­ges ver­such­ten zwei unbe­kann­te Män­ner bei einer 52-jäh­ri­gen Frau aus Frei­en­ohl mit einem soge­nann­ten Schock­an­ruf 25.000 Euro zu erlan­gen. Ein Mann gab sich am Tele­fon als der Sohn der Geschä­dig­ten aus. Mit wei­ner­li­cher Stim­me gab er vor, in einem Kran­ken­haus in Est­land zu lie­gen und das sie ihm hel­fen müss­te. Dann über­nahm ein zwei­ter Mann das Gespräch und gab sich als Rechts­an­walt aus. Er erklär­te ihr, dass ihr Sohn bei einem Trep­pen­sturz ein klei­nes Mäd­chen schwer ver­letzt hät­te. Da die Fami­lie des Mäd­chens nicht ver­si­chert sei, dro­he der Vater jetzt, den Sohn anzu­zei­gen, wenn er die Kos­ten für die Behand­lung nicht über­neh­me. Die Geschä­dig­te wur­de auf­ge­for­dert, 25.00 Euro für die Behand­lung bereit zu stel­len, ansons­ten müss­te ihr Sohn ins Gefäng­nis. Die Frau wur­de jedoch miss­trau­isch und rief par­al­lel über Han­dy ihren Sohn an. Als der rich­ti­ge Sohn sich mel­de­te, leg­te der Unbe­kann­te am Tele­fon auf. Das Tele­fo­nat wur­de in rus­si­scher Spra­che geführt. Die Poli­zei möch­te beto­nen, dass sich die Frau genau rich­tig ver­hal­ten hat. Grund­sätz­lich gilt:

 

   –  Hin­ter­fra­gen Sie den Anru­fer. Han­delt es sich wirk­lich um  

einen Ver­wand­ten? –     Ver­ein­ba­ren sie bei Zwei­feln einen Rück­ruf. – 

Set­zen Sie ande­re nahe Ange­hö­ri­ge in Kennt­nis. –     Las­sen Sie sich

nicht durch net­tes Auf­tre­ten oder freund­li­che Gesprächs­füh­rung

blen­den – blei­ben Sie miss­trau­isch. –    Ver­mei­den Sie in jedem Fall

über­eil­te finan­zi­el­le Aktio­nen. –  Scheu­en Sie sich nicht, die Poli­zei

zu benach­rich­ti­gen.