Schnel­le­res Inter­net für Orts­tei­le in Sun­dern

13. Dezember 2018
von Redaktion

Sun­dern. Mit För­der­gel­dern des Lan­des konn­te durch die Tele­kom in den Orts­tei­len

Lin­ne­per Hüt­te, Mein­ken­bracht, Endor­fer Hüt­te, Bren­sche­de, Wil­de Wie­se, Saal, Röh­ren­spring, Esting­hau­sen, Lang­scheid, Hövel, Bruchhausen/Henninghausen, Hüt­te­brü­chen eine Down­stream­über­tra­gungs­ra­te

von min­des­tens 50 Mbit/s erreicht wer­den.

Im Auf­trag der Stadt Sun­dern, mit 90 % Betei­li­gung des Lan­des NRW und einer groß­ar­ti­gen Unter­stüt­zung durch die Bezirks­re­gie­rung Arns­berg und dem Breit­band­ko­or­di­na­tor des Hoch­sauer­land­krei­ses ist es gelun­gen, bis Ende die­sen Jah­res die bis­her lt. Breit­ban­d­at­las unter­ver­sorg­ten Orts­tei­le Sun­derns mit Breit­band zu ver­sor­gen und den hohen Bedarf an schnel­le­res Inter­net zu rea­li­sie­ren.

Bereits seit Mai 2015 hat sich die Stadt Sun­dern inten­siv mit der The­ma­tik beschäf­tigt.

Die ursprüng­li­chen Gesamt­kos­ten der Maß­nah­me in Höhe von 1.910.710 € belau­fen sich auf­grund von Ein­spa­run­gen nun­mehr auf 1.822.432 €. Hier­von wur­den in 2017 411.261 € und in 2018 1.228.927,50 € geför­dert. Die ein­ge­spar­ten Mit­tel bezo­gen auf den Eigen­an­teil betra­gen 8.827,80 €.

Im Wei­te­ren sind die Ein­woh­ner in den bis­lang unter­ver­sorg­ten Orts­tei­len nun­mehr in der Lage, mit der Tele­kom ent­spre­chen­de Ver­trä­ge mit höhe­ren Band­brei­ten abzu­schlie­ßen. Eine höhe­re Band­brei­te steht nicht auto­ma­tisch in allen Haus­hal­ten zur Ver­fü­gung, son­dern ist zu beauf­tra­gen.

Im Wei­te­ren wur­den zusam­men mit dem HSK die­je­ni­gen Berei­che ermit­telt, die auch nach Umset­zung der jet­zi­gen Maß­nah­me über kei­ne adäqua­te Band­brei­te ver­fü­gen. Die­se Berei­che sol­len im Rah­men des 6. Calls der Bun­des­för­de­rung auf­ge­grif­fen wer­den, so dass dann nach Umset­zung in 2020/21 für das gesam­te Stadt­ge­biet Sun­dern eine 100%ige Abde­ckung mit min­des­tens 30 Mbit/s gesi­chert sein wird.

Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del:

„Leis­tungs­fä­hi­ge Breit­band­net­ze zum schnel­len Infor­ma­ti­ons- und Wis­sens­aus­tausch sind für Wirt­schaft und Gesell­schaft im digi­ta­len Zeit­al­ter genau­so wich­tig wie gut aus­ge­bau­te Stra­ßen.

Sie sind ein wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor für die Ansied­lung von Unter­neh­men und erhö­hen die Attrak­ti­vi­tät von Wohn­stand­or­ten, ins­be­son­de­re auch im länd­li­chen Raum.

Ich freue mich sehr, dass es gelun­gen ist, in die­sen Orts­tei­len schnel­le­res Inter­net zu ermög­li­chen.“