Schmie­re­rei­en an Johan­nes­brü­cke: Stadt Mesche­de setzt Beloh­nung aus

29. August 2013
von Redaktion

Schmie­re­rei­en an Johan­nes­brü­cke: Stadt Mesche­de setzt Beloh­nung aus

13_08_29_JohannesbrückeMesche­de. Lan­ge hat es nicht gedau­ert, bis sich Van­da­len am neu­en „Eigen­tum aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger“ ver­grif­fen haben: Bis­lang unbe­kann­te Spray­er haben in den ver­gan­ge­nen Tagen Schmie­re­rei­en am Wider­la­ger unter­halb der neu­en Johan­nes­brü­cke ange­bracht. Pas­siert ist die­se Sach­be­schä­di­gung in der Zeit von Frei­tag­abend, 23. August, bis Mon­tag­mor­gen, 26. August. Die Stadt Mesche­de hat Anzei­ge gegen Unbe­kannt erstattet.

Und dies­mal dürf­ten die Chan­cen, dass der oder die Täter ein­mal „zur Kas­se gebe­ten“ wer­den kön­nen, nicht ganz gering sein. „Hier sind ein­deu­ti­ge Signa­tu­ren des „Künst­lers“ zu erken­nen“, weiß Heinz Hie­ge­mann, stv. Lei­ter des Fach­be­reichs Infra­struk­tur – wenn der Täter der Poli­zei ein­mal „ins Netz gehen“ soll­te, kann auch die Sach­be­schä­di­gung an der Johan­nes­brü­cke dem Ver­ur­sa­cher zuge­ord­net werden.

Auch die Stadt Mesche­de will ihren Bei­trag dazu leis­ten, dass der oder die Täter für ihre Schmie­re­rei­en zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den kön­nen. Für sach­dien­li­che Hin­wei­se, die zur Ergrei­fung des Ver­ur­sa­chers füh­ren, hat die Stadt­ver­wal­tung eine Beloh­nung von 500 Euro aus­ge­setzt. Für den Fall, dass der Täter „zur Kas­se gebe­ten“ wer­den kön­ne, habe sich die­se Beloh­nung auch finan­zi­ell gelohnt, so Heinz Hiegemann.

Genau­so wich­tig sei es aber, dass die Stadt Mesche­de und ihre Bür­ger deut­lich mach­ten, dass Schmie­re­rei­en nicht still­schwei­gend hin­ge­nom­men wer­den. „Auch wenn es hier nicht so auf­fäl­lig ist wie an ande­ren, expo­nier­te­ren Stel­len im Stadt­ge­biet: Es geht um das Grund­sätz­li­che“, unter­streicht Heinz Hie­ge­mann. Man wer­de nicht akzep­tie­ren, dass Van­da­len etwas, dass für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gebaut wor­den sei, mut­wil­lig beschä­dig­ten – aus was für Moti­ven auch immer.

Des­halb setzt die Stadt Mesche­de auf Unter­stüt­zung aus der Bür­ger­schaft beim Kampf gegen sinn­lo­se Zer­stö­run­gen: Beob­ach­tun­gen zu den Schmie­re­rei­en – oder auch zu Per­so­nen, die im frag­li­chen Zeit­raum den Weg „unter die Brü­cke“ gesucht haben – nimmt die Poli­zei unter Tel. 0291/90200 oder die Stadt Mesche­de unter Tel. 0291/2050 ent­ge­gen. Heinz Hie­ge­mann: „Alle kön­nen dazu bei­tra­gen, dass Van­da­lis­mus kei­nen Platz in der Stadt Mesche­de hat.“

 

Foto: Die neue Johan­nes­brü­cke. Bis­lang unbe­kann­te Van­da­len haben Schmie­re­rei­en am Wider­la­ger unter­halb der Fahr­bahn ange­bracht. Die Stadt Mesche­de hat eine Beloh­nung von 500 Euro aus­ge­setzt. Bild­nach­weis: Stadt Meschede