SBL stellt Anfra­ge zu Krankentransporten

26. Juli 2013
von Redaktion

SBL stellt Anfra­ge zu Krankentransporten
Hoch­sauer­land­kreis. Kreis­tags­mit­glied Bea­te Raberg hat­te Ende Mai 2013 auf­grund eines kon­kre­ten Falls eine Anfra­ge zu einem abge­lehn­ten Kran­ken­trans­port gestellt. Zu der Ant­wort der Kreis­ver­wal­tung stellt Kreis­tags­mit­glied Rein­hard Loos von der Sauer­län­der Bür­ger­lis­te (SBL) mit Schrei­ben vom 23.07.2013 eine ergän­zen­de Anfra­ge an den Land­rat. Hier ist der Wortlaut:
„Sehr geehr­ter Herr Landrat,
sehr geehr­ter Herr Ausschussvorsitzender,
in der Ant­wort des Land­rats vom 12.07.2013 auf die Anfra­ge von KTM Bea­te Raberg vom 28.06.2013 bzgl. eines abge­lehn­ten Kran­ken­trans­ports heißt es u.a.:
„Die/​Der behan­deln­de Ärztin/​Arzt stellt der/​dem Pati­en­ten bei gege­be­ner medi­zi­ni­scher Not­wen­dig­keit einen Trans­port­schein aus. Damit kön­nen die Kos­ten bei der Kran­ken­ver­si­che­rung gel­tend gemacht wer­den bzw. wer­den unmit­tel­bar von den Kran­ken­kas­sen übernommen.
Im Übri­gen bedarf auch der Trans­port durch den Ret­tungs­dienst einer ärzt­li­chen Not­wen­dig­keits­be­schei­ni­gung, ande­ren­falls wer­den die Kos­ten nicht von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen übernommen.“
Nach unse­rem Kennt­nis­stand stellt sich die Lage aber völ­lig anders dar:
Ver­letz­te und Kran­ke haben nur Anspruch auf einen Trans­port­schein zu einer sta­tio­nä­ren Behand­lung, jedoch nicht auf einen Trans­port­schein zu einer ambu­lan­ten Behand­lung in einer Not­fall­pra­xis oder in der Pra­xis eines nie­der­ge­las­se­nen Arztes.
Aus­nah­men gel­ten bei ambu­lan­ten Behand­lun­gen, falls eine der im Fol­gen­den genann­ten Vor­aus­set­zun­gen erfüllt ist:
o aner­kann­te Pfle­ge­stu­fe 2,
o Ein­trag „aG“ vom Versorgungsamt,
o Beför­de­rung zur Che­mo- oder Strahlentherapie.
Außer­dem müs­sen Pati­en­ten i.d.R. für den Trans­port eine Zuzah­lung leis­ten, wenn sie kei­ne Befrei­ungs­kar­te vor­wei­sen können.
Dar­aus erge­ben sich fol­gen­de Fragen:
1. Kön­nen Sie unse­re Infor­ma­tio­nen bestätigen?
2. Wel­che Aus­wir­kun­gen erge­ben sich dar­aus für Ihre Ant­wort auf die Anfra­ge von Frau Raberg?“
Quel­le: Sauer­län­der Bür­ger­lis­te (SBL)