„Run­ter vom Gas“: Stadt Mesche­de setzt auf Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr

4. Juni 2013
von Redaktion
Foto: „Fahr nicht so schnell“: Jochen Woelke von der Stadt Meschede und Dietmar Fischer (Kreispolizeibehörde HSK) stellen die neue Info-Kampagne vor. Bildnachweis: Stadt Meschede

Foto: „Fahr nicht so schnell“: Jochen Woel­ke von der Stadt Mesche­de und Diet­mar Fischer (Kreis­po­li­zei­be­hör­de HSK) stel­len die neue Info-Kam­pa­gne vor. Bild­nach­weis: Stadt Mesche­de

Meschede/Heinrichsthal. „Fahr nicht so schnell“ – „Anschnal­len nicht ver­ges­sen“ – „Fin­ger weg vom Han­dy“: Sol­che – am Steu­er lebens­wich­ti­gen – Hin­wei­se bekom­men Auto- und Motor­rad­fah­rer jetzt in Mesche­de mit auf ihren Weg. Auf Ban­nern und Pla­ka­ten kön­nen sie lesen, wor­auf es im Stra­ßen­ver­kehr ankommt – näm­lich auf Sicher­heit und Rück­sicht­nah­me.

Die Stadt Mesche­de ist Mit­glied im Netz­werk „Ver­kehrs­si­che­res NRW“. Des­halb betei­ligt sie sich an der bun­des­wei­ten Kam­pa­gne „Run­ter vom Gas“, wie Jochen Woel­ke, stv. Lei­ter des Fach­be­reichs Ord­nung in der Stadt Mesche­de, erläu­tert: „Ziel ist es, die Unfall­zah­len zu sen­ken.“ Mit der Kam­pa­gne „Run­ter vom Gas“ wol­le man Auto­fah­rer gera­de dort errei­chen, wo rich­ti­ges Ver­hal­ten beson­ders wich­tig ist – direkt auf der Stra­ße. „Über­höh­te Geschwin­dig­keit ist im Hoch­sauer­land­kreis die Unfall­ur­sa­che Num­mer 1“, weiß auch Diet­mar Fischer von der Direk­ti­on Ver­kehr der Kreis­po­li­zei­be­hör­de HSK – „die rich­ti­ge Geschwin­dig­keit ist die bes­te Vor­aus­set­zung für Auto­fah­rer, um sicher und ent­spannt am Ziel anzu­kom­men.“

Die Stadt Mesche­de setzt dabei auf „geball­te Anspra­che“: „Wir wer­den Ban­ner und Pla­ka­te jeweils für 14 Tage auf einen Orts­teil kon­zen­trie­ren – dann ist der nächs­te an der Rei­he“, kün­digt Jochen Woel­ke an. So sei man zum einen flä­chen­de­ckend prä­sent; zum ande­ren erzie­le man maxi­ma­le Prä­senz gegen­über den Ver­kehrs­teil­neh­mern. Es gehe um kla­re Bot­schaf­ten, so Jochen Woel­ke: „Nicht die Autos sind zu schnell. Es sind die Fah­rer.“ Bis zum Som­mer wol­le man alle Orts­tei­le und die Kern­stadt „durch­lau­fen“ – im Herbst könn­te es dann eine neue „Run­de“ geben. Auch die Kreis­po­li­zei­be­hör­de begrüßt die Akti­on im hei­mi­schen Raum – Diet­mar Fischer: „Wir müs­sen alle Chan­cen nut­zen, um Unfäl­len vor­zu­beu­gen.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu der bun­des­wei­ten Kam­pa­gne gibt es auch unter www.runtervomgas.de im Inter­net.