Recht­zei­tig die Kur­ve bekom­men – U 18 des RC Sor­pe­see qua­li­fi­ziert sich für die West­deut­schen Meisterschaften

3. Februar 2016
von Redaktion

DSC_0006 DSC_0009Sun­dern Lang­scheid Sor­pe­see. Jubelnd hüpf­ten die jun­gen Vol­ley­bal­le­rin­nen der U18 gemein­sam mit dem Trai­ner­team im Kreis und fei­er­ten aus­ge­las­sen ihren Sieg über ein bra­vou­rös kämp­fen­des Team des USC Müns­ter. Es war der Abschluss eines lan­gen Vol­ley­ball­ta­ges mit vier Spie­len, die bei Wei­tem nicht alle nach dem Geschmack der Damen vom Sor­pe­see ver­lie­fen. Was die Mann­schaft zum Zeit­punkt des letz­ten Sie­ges aber noch nicht wuss­te, manch­mal gilt das geflü­gel­te Wort: „Ende gut, alles gut!“ und drei Sie­ge aus vier Spie­len lang­ten zur Qua­li­fi­ka­ti­on für die West­deut­schen Meisterschaften.
Schon beim ers­ten Spiel des Tages merk­te man der Mann­schaft um Spiel­füh­re­rin Anna Hans­knecht die Ver­un­si­che­rung aus den vor­aus­ge­gan­ge­nen Spie­len deut­lich an. Gegen eine im Ver­gleich zur ers­ten Spiel­run­de deut­lich ver­bes­ser­te Köl­ner Mann­schaft, Aus­rich­ter der West­deut­schen Meis­ter­schaf­ten in die­sem Jahr, gelang dem RCS im ers­ten Spiel des Tages noch nicht viel. Der grö­ße­ren Rou­ti­ne und eini­gen guten Ein­zel­ak­tio­nen war es zu ver­dan­ken, dass die Par­tie den­noch mit 2:0 auf der Haben­sei­te ver­bucht wer­den konn­te. Doch schon im zwei­ten Spiel des Tages soll­te die durch­wach­se­ne Leis­tung nicht mehr aus­rei­chen. Gegen den Gast­ge­ber TV Hör­de, der vor allem mit star­ken Auf­schlä­gen zu gefal­len wuss­te, ent­wi­ckel­te sich zwar eine ansehn­li­che Par­tie, die letz­te Kon­se­quenz lie­ßen die Sau­er­län­de­rin­nen jedoch auch in die­sem Spiel ver­mis­sen. So lan­de­ten die ent­schei­den­den Punk­te aus Sei­ten des TV Hör­de und eine erfolg­rei­che Qua­li­run­de rück­te für den RCS in wei­te Fer­ne. Kur­ze Mann­schafts­be­spre­chung und eine kla­re Ziel­rich­tung für die bei­den ver­blei­ben­den Spie­le. Gegen Hen­nen jedoch zeig­te sich schnell, dass die Nie­der­la­ge noch in den Kno­chen steck­te. Erst gegen Mit­te des ers­ten Sat­zes wach­te der RCS auf und gab dem Spiel gegen ein gut ein­ge­stell­tes und mit viel Risi­ko auf­schla­gen­des Team aus Hen­nen die erhoff­te Wen­de. Knap­per Gewinn des ers­ten Sat­zes und in Satz 2 spiel­te man sich dann end­lich frei. Star­ke Aktio­nen in der Abwehr und ein sta­bi­li­sier­tes Annah­me­spiel bedeu­te­ten das 2:0. So kam es für den RCS zu einem ech­ten End­spiel um die Chan­ce zur West­deut­schen und mit dem USC Müns­ter war­te­te ein nam­haf­ter und wie beim knap­pen 1:2 gegen Hör­de zu beob­ach­ten spiel­star­ker Geg­ner. Die Chan­ce auf ein Final­tur­nier aber woll­ten sich die Damen um Regis­seu­rin Michel­le Hen­kies nicht neh­men las­sen und leg­ten bezeich­nen­der­wei­se im letz­ten Spiel des Tages ihre bes­te Leis­tung aufs Par­kett. Die Auf­schlä­ge behin­der­ten den geg­ne­ri­schen Spiel­auf­bau und spe­zi­ell im Mit­tel­block griff der RCS ein ums ande­re Mal beherzt zu. Der Lohn der Mühen ein ver­dien­ter 2:0 Sieg und ver­stärk­tes Dau­men­drü­cken für einen fai­ren Volleyballgott.
Am spä­ten Abend dann stand es fest, das Team kann für die West­deut­sche pla­nen und mit einer Leis­tung wie gegen Müns­ter hat man sich die­se Ehre am Ende des Tages wohl auch ver­dient. In Köln wer­den die Kar­ten dann wie­der neu gemischt und gera­de bei Tur­nie­ren gel­ten ja manch­mal ganz spe­zi­el­le Regeln.
Für den RCS aktiv: Hen­ri­ke Axt, Fran­zis­ka Fin­ke, Han­na Flei­scher, Anna Hans­knecht, Michel­le Hen­kies, Ali­na Hustadt, Lau­ra Kem­per, Vanes­sa Vorn­weg, Vic­to­ria Vorn­weg, Phy­sio­the­ra­peu­tin Ade­li­na Asol­li und Trai­ner­team Tepe/​Schallow