RC Sor­pe­see: Volleyball

24. März 2014
von Redaktion

rcs-sorpeseeBezirks­po­kal­fi­na­le West­fa­len Süd RC Sor­pe­see – SG FdG Her­ne am          3:0 RC Sor­pe­see schlägt Liga­kon­kur­ren­ten Her­ne im Bezirks­po­kal­fi­na­le Mit einem 3:0 Erfolg in eige­ner Hal­le haben die Damen des RC Sor­pe­see neben der Regio­nal­li­ga­meis­ter­schaft zum drit­ten Mal in Fol­ge das Bezirks­po­kal­fi­na­le gewon­nen. Damit spie­len die Damen im Herbst in der haupt­run­de des West­deut­schen Volleyball-Verbandes.

Regio­nal­li­ga Damen Det­mol­der TV – RC Sor­pe­see                     0:3 (11:25,19:25,15:25) Meis­ter­li­che Leis­tung in Ost­west­fa­len – RC Sor­pe­see gewinnt Frei­tags­abend­spiel in Det­mold Aus­wärts­spiel, Frei­tag­abend, ein Geg­ner von statt­li­chem Kali­ber und mit einer mehr als gro­ßen Moti­va­ti­on wich­ti­ge Punk­te gegen die Rele­ga­ti­on und für den direk­ten Klas­sen­er­halt zu sam­meln. So sahen die Vor­aus­set­zun­gen aus für das Spiel der ers­ten Damen­mann­schaft des RC Sor­pe­see beim gast­ge­ben­den TV Det­mold aus. Zudem war in der Tabel­le für die Damen vom See bereits vor die­sem Spiel alles klar, also eine gute Chan­ce halb­lang zu machen und etwas Span­nung zu verlieren…Denkst! Was die Mann­schaft um Spiel­füh­re­rin Kirs­ten Plat­te an die­sem Frei­tag­abend in Ost­west­fa­len aufs Feld brach­te war wirk­lich meis­ter­lich und für die mit­ge­reis­ten Fans in Det­mold der ver­dien­te Lohn für die Rei­se­stra­pa­zen. Am Ende stand ein ver­dien­tes und in Tei­len auch spie­le­risch über­zeu­gen­des 3:0 gegen einen TV Det­mold der ver­bis­sen kämpf­te, sich nie auf­gab, am Ende aber nicht sein gewohn­tes Spiel auf­zie­hen konn­te. Schon der Beginn des ers­ten Sat­zes zeig­te, dass Der RC Sor­pe­see nicht mit lascher Ein­stel­lung ange­reist war, um leicht­fer­tig Gast­ge­schen­ke zu ver­tei­len. Die von Linus Tepe diri­gier­ten Auf­schlä­ge fan­den ihr Ziel und zwan­gen die Geg­ne­rin­nen um ihre exzel­len­te Zuspie­le­rin immer wie­der in schwie­ri­ge Angriffs­si­tua­tio­nen. Der RCS mach­te vor allem über die Außen Nico­le Frei­burg, Katha­ri­na Schul­te-Schma­le und Lena Ved­der mäch­tig Betrieb in Auf­schlag und Angriff. Auf der Dia­go­na­len hat­te Links­pfo­te Kim­mi Drew­ni­ok einen star­ken Tag erwischt und erzwang einen Punkt nach dem ande­ren. Johan­na Fri­k­kel zog die Fäden und fand ab Mit­te des Durch­gangs immer bes­se­re Abstim­mung mit dem Mit­tel­block um Fran­zis­ka Mei­er, Johan­na Voß und Kirs­ten Plat­te. Der RCS war ent­eilt, Lisa Hen­ne­cke sicher­te eini­ge spek­ta­ku­lä­re Abwehr­bäl­le und Lara Dröl­le wuss­te bei ihren Ein­sät­zen im Zuspiel zu über­zeu­gen. Bes­te Lau­ne auf Sei­ten der Tabel­len­füh­re­rin­nen und mit 25:11 eine über­deut­li­che 1:0 Satz­füh­rung. Der zwei­te Satz sah eine leicht ver­än­der­te For­ma­ti­on auf Sei­ten des RCS. Leo­nie Hoff­mann über­nahm die Posi­ti­on von Katha­ri­na Schul­te-Schma­le und die Mit­tel­blo­cke­rin­nen rochi­er­ten in ein neu­es Bild. Dem Spiel­fluss des RCS tat dies aber kei­nen Abbruch. Es wur­de gera­ckert, gesprin­tet und Bäl­le von den Ban­den zurück­ge­holt. Det­mold aber leg­te einen Zahn zu, die Annah­me der Gast­ge­be­rin­nen sta­bi­li­sier­te sich und spe­zi­ell der Mit­tel­block des DTV punk­te­te spek­ta­ku­lär. Beein­dru­cken aber lie­ßen sich die Tabel­len­füh­re­rin­nen aus dem Hoch­sauer­land an die­sem Abend nicht. Es wur­den zwei­te Bäl­le ein­ge­streut, Blocks gesetzt und immer wie­der gut auf­ge­schla­gen. Michel­le Hen­kies ersetz­te die leicht ange­schla­ge­ne Kim­ber­ly Drew­ni­ok und der RCS nahm wei­ter Fahrt auf. Beim 25:19 war die 2:0 Satz­füh­rung per­fekt und der ers­te Punkt in Det­mold gesi­chert. „Wo ein Punkt ist, kön­nen noch zwei fol­gen!“ so die aggres­si­ve Ansa­ge des Teams beim Sei­ten­wech­sel. Zunächst aber schien man die Rech­nung ohne die kampf­star­ken Det­mol­de­rin­nen gemacht zu haben. Der DTV kämpf­te mit vol­ler Kraft, erhöh­te das Risi­ko im Auf­schlag und zwang den RCS beim Stand von 10:6 aus Sicht der Gast­ge­be­rin­nen in eine Aus­zeit. Nach die­ser Pau­se aber waren alle strit­ti­gen Situa­tio­nen geklärt und ver­ges­sen und der RCS nahm wie­der Schwung auf. Fran­zis­ka Mei­er leg­te eine unglaub­li­che Auf­schlag­se­rie bis zum 19:11 aus Sicht des RCS hin. Damit war dann auch der Wider­stand der tap­fe­ren Det­mol­de­rin­nen gebro­chen, die trotz der Umstel­lun­gen und tak­ti­schen Knif­fe von Coach Micha­el Rein­ke in die­ser Pha­se nicht kon­tern konn­ten. So sicher­te sich der RC Sor­pe­see mit 25:15 auch den drit­ten Durch­gang und ein in Sum­me ob der star­ken Leis­tung ver­dien­tes 3:0 in Det­mold. Es wur­de abge­klatscht, geju­belt, Auf­schlag­ku­chen geges­sen, nach­be­spro­chen und nicht zuletzt nach­be­rei­tet mit Phy­sio­the­ra­peu­tin Anne Schmitz; denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel und am Sonn­tag gibt es für den RCS die Chan­ce für ein Novum zu sor­gen: Mit einem Sieg im Pokal­fi­na­le könn­ten sie das Dou­ble von Meis­ter­schaft und Pokal erfolg­reich ver­tei­di­gen und eine wei­te­re klei­ne Pas­sa­ge der gro­ßen Geschich­te schrei­ben. Dann übri­gens in eige­ner Hal­le vor den eige­nen Fans! Für den RCS aktiv: Kim­ber­ly Drew­ni­ok, Lara Dröl­le, Nico­le Frei­burg, Johan­na Fri­k­kel, Michel­le Hen­kies, Lisa Hen­ne­cke, Leo­nie Hoff­mann, Fran­zis­ka Mei­er, Kirs­ten Plat­te, Katha­ri­na Schul­te-Schma­le, Lena Ved­der, Johan­na Voß, Phy­sio Anne Schmitz und Tak­tik­fuchs Linus Tepe.

Lan­des­li­ga Damen, Staf­fel 5 RC Sor­pe­see 2 – TV Asseln                        2:3 (23:25,25:20,21:25,25:22,20:22) Let­ma­ther TV – RC Sor­pe­see 3                  1:3 (25:14,18:25,18:25,13:25) RC Sor­pe­see 3 – TV Hör­de                         3:0 (25:12, 25:16, 25:18) Wäh­rend RCS 2 im letz­ten Sai­son­spiel eine knap­pe Nie­der­la­ge im Tee­break hin­neh­men muss­te, leg­te RCS 3 mit zwei Sie­gen einen erfolg­rei­chen Sai­son­ab­schluss hin. Gegen den schon siche­ren Auf­stei­ger TV Hör­de zeig­te die Mann­schaft von Mar­tin Bart­hel im vor­ge­zo­ge­nen letz­ten Spiel eine gute Leis­tung in Auf­schlag, Abwehr und Annah­me, dem TV Hör­de nicht viel ent­ge­gen­zu­set­zen hatte.

Bezirks­klas­se Damen, Staf­fel 20 SSV Mesche­de 2 – RC Sor­pe­see 4             1:3 (25:23, 19:25, 14:25, 22:25) Unge­schla­gen und mit maxi­ma­ler Punkt­aus­beu­te die Meis­ter­schaft gefei­ert. SV Mesche­de II – RCS IV 1:3 (23, –19,-14, –22) Gegen einen auf­ga­be­star­ken und kom­pakt ste­hen­den  Geg­ner konn­te die Sai­son unge­schla­gen been­det wer­den. In einer eisi­gen Turn­hal­le waren die Damen aus Mesche­de im 1. Satz spiel­be­stim­mend. Schnell lagen die Mäd­chen vom Sor­pe­see 9:16 zurück, ver­such­ten dann aber bes­ser ins Spiel zu kom­men und kämpf­ten sich auf Schlag­di­stanz her­an, konn­ten aber den immensen Rück­stand nicht mehr auf­ho­len und unter­la­gen äußerst knapp. Im zwei­ten Satz folg­te ein Kopf an Kopf Ren­nen bis eine ner­ven­star­ke Vanes­sa Vorn­weg  beim Spiel­stand von 10:10 den Ball zur Auf­ga­be nahm und ihn erst beim 17: 10 wie­der abgab. Die Spiel­ak­tio­nen wur­den wie­der siche­rer, eine angriffs­star­ke Feli­cia Blu­me erhöh­te den Druck auf den Geg­ner und der Satz konn­te sicher nach Hau­se gefah­ren wer­den. Satz 3 war klar in der Hand der Lang­schei­der Mäd­chen. Unter­stützt von zahl­rei­chen Eltern und Fami­li­en­mit­glie­dern konn­te ein kla­res 25:14 erzielt wer­den. Im Ent­schei­dungs­satz schli­chen  sich immer wie­der Unkon­zen­triert­hei­ten  ein, so dass ein Vor­sprung in der Anfangs­pha­se abge­ge­ben wer­den muss­te und man beim 20:16 kurz vor einer Nie­der­la­ge stand. Star­ke Aktio­nen im Angriff und Auf­ga­be­spiel von Joy Kor­te und Lisa Kai­ser brach­ten  die Youngs­ter aber wie­der auf den Erfolgs­weg zurück und sicher­ten den letzt­end­lich ver­dien­ten Sieg. Ein rie­si­ges Dan­ke­schön an alle Eltern, die nicht nur für eine tol­le Auf­stiegs­fe­te gesorgt haben son­dern auch wäh­rend der gan­zen Sai­son die Mann­schaft groß­ar­tig unter­stützt haben. Es spiel­ten: RCS IV: Ade­li­na Asol­li, Feli­cia Blu­me,  Lisa Kai­ser, Han­na Kem­per, Pia Lüb­ke, Jana Drölle,Vanessa Vorn­weg, Ani­ko Metz­ler, Johan­na Ram­roth, Lisa Ram­roth, Joy Kor­te, Johan­na Kem­per und Co- Tai­ne­rin Ali­na Hustadt

Sun­dern .- Langscheid