RC Sor­pe­see sichert sich das Wie­der­ho­lungs-Dou­ble – 3:0 Sieg im Bezirkspokalfinale

27. März 2014
von Redaktion

rcs-sorpeseeSun­dern Lang­scheid Sor­pe­see (Hoch­sauer­land) Nico­le Frei­burg erhech­tet den Ball auf der Posi­ti­on 5 und kratzt ihn auf der letz­ten Ril­le in Rich­tung Netz, dort hat gera­de Lena Ved­der eben­falls nach einem Hecht­bag­ger einen Arm frei­be­kom­men und faus­tet den Ball kur­zer­hand über die Netz­kan­te ins Feld der Her­ne­rin­nen. Bezeich­nend war die­ser Punkt des­halb, weil er den Wil­len demons­trier­te, mit dem die jun­ge Sauer­län­der Trup­pe den Sieg im Fina­le erzwin­gen woll­te und am Ende auch erreich­te. Zwar lief der RCS Motor beim letzt­lich ver­dien­ten 3:0 Sieg nicht immer ohne Stö­run­gen, am Ende aber hat­te das Team um Spiel­füh­re­rin Kirs­ten Plat­te doch immer die bes­se­ren Ant­wor­ten parat.

Der ers­te Satz sah eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie mit leich­ten Vor­tei­len für die Gast­ge­be­rin­nen. Zwar hader­te der RCS in die­ser Pha­se mit dem eige­nen Auf­schlag, konn­te spie­le­risch und im Angriff sowie Block Akzen­te set­zen. Johan­na Voß sicher­te wich­ti­ge Block­punk­te und die Annah­me sorg­te für eine Men­ge bes­ter Zuspiel­si­tua­tio­nen für Johan­na Fri­k­kel, die die­se geschickt zu nut­zen wuss­te. Gegen Ende des Sat­zes setz­te sich das Team ab und sicher­te sich unter dem Applaus der zahl­rei­chen Zuschau­er die 25:18 Satz­füh­rung. Beim Sei­ten­wech­sel hat­te man trotz­dem noch das ein oder ande­re auf­ge­spürt, was ver­bes­sert wer­den könn­te. Die Auf­schlag­quo­te wur­de ver­bes­sert und Lara Dröl­le und Michel­le Hen­kies sorg­ten für mäch­tig Wir­bel auf Zuspiel und Dia­go­nal. Der RCS star­te­te durch und als Fran­zis­ka Mei­er und Kirs­ten Plat­te ihre Plät­ze tausch­ten merk­te man förm­lich wie unger­ne an die­sem Nach­mit­tag ein jeder sei­nen Platz auf dem Feld räu­men woll­te. Da war es nur ein schwa­cher Trost, dass die Stim­mung auch neben dem Feld bes­tens war. Es wur­de auf die Ban­den gehäm­mert, Sprech­chö­ren ange­stimmt und jeder Punkt, spe­zi­ell die spek­ta­ku­lä­ren fre­ne­tisch gefei­ert. Leo­nie Hoff­mann brach­te Schwung im Angriff, Katha­ri­na Schul­te-Schma­le leg­te eine Auf­schlag­se­rie hin und bei 25:15 war der 2. Satz ein­ge­fah­ren bevor Her­ne sich wirk­lich auf die Gast­ge­be­rin­nen ein­stel­len konn­te. Der drit­te Satz soll­te ein ganz ähn­li­ches Bild zei­gen. Sor­pe­see wir­bel­te, spiel­te zwar nicht feh­ler­frei, hat­te aber zumeist das bes­se­re Ende für sich. Kim­ber­ly Drew­ni­ok punk­te­te in Auf­schlag uns Angriff in Serie und spe­zi­ell die Feld­ab­wehr um Libe­ra Lisa Hen­ne­cke zeig­te sich hell­wach. Beim 24:15 wur­den zwar noch zwei Match­bäl­le ver­ge­ben, der drit­te aber brach­te die 25:17 Ent­schei­dung und den 3:0 Sieg im Pokalfinale.

So fei­er­ten Team und Fans das Dou­ble, genau­er gesagt sogar das Wie­der­ho­lungs-Dou­ble. Meis­ter­schaft und Pokal sind ein­ge­fah­ren. So rich­ten sich die Augen der ers­ten Mann­schaft auf die noch aus­ste­hen­den Auf­ga­ben bei der U18 West­deut­schen und natür­lich auf den gro­ßen Sai­son­ab­schluss am 05.04. daheim gegen Aachen…

Für den RCS aktiv: Kim­ber­ly Drew­ni­ok, Lara Dröl­le, Nico­le Frei­burg, Johan­na Fri­k­kel, Lisa Hen­ne­cke, Michel­le Hen­kies, Leo­nie Hoff­mann, Fran­zis­ka Mei­er, Kirs­ten Plat­te, Katha­ri­na Schul­te-Schma­le, Lena Ved­der, Johan­na Voß, Phy­sio Anne Schmitz und Mara­thon-Tak­ti­ker Linus Tepe.