Pump­spei­cher­kraft­werk Wildewiese

17. Februar 2013
von Redaktion
Schomberg in Sundern Wildewiese - Foto Dorfinfo.de

Schom­berg in Sun­dern Wil­de­wie­se – Foto Dorf​in​fo​.de

Sun­dern Wil­de­wie­se (Hoch­sauer­land) Die geheim­nis­vol­le Fra­ge zu wel­chem The­ma Bür­ger­meis­ter Lins den Rat der Stadt Sun­dern zu einer Son­der­sit­zung am 26.2. ein­lädt hat sich nun end­lich geklärt:

Es ist weder die ange­spann­te Haus­halts­si­tua­ti­on in Sun­dern, noch die schon seit lan­gem ver­spro­che­ne Son­der­sit­zung um end­lich Details zur Feri­en­haus­an­la­ge bekannt zu geben.

Nein: erst­ma­lig fin­det eine Rats­sit­zung in Wil­de­wie­se statt. Auf Stein­bergs Alm soll zusam­men mit dem Rat der Gemein­de Fin­nen­trop aktu­el­le Pro­jekt­pla­nun­gen für ein Pump­spei­cher­werk am Sor­peberg und im Erme­cke­tal bei Glin­ge  vor­ge­stellt werden.

Zur Zeit suchen die Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men nach geeig­ne­ten Stand­or­ten für Ener­gie­spei­cher­an­la­gen, die not­wen­dig sind, um vor allem Strom, der aus Wind- und Son­nen­en­er­gie gewon­nen wird, zu speichern.

Die Mark‑E Akti­en­ge­sell­schaft und die Grün­wer­ke GmbH (Stadt­wer­ke Düs­sel­dorf) haben von 40 mög­li­chen Stand­or­ten nun 2 Stand­or­te im Sauer­land für ein sol­ches Pro­jekt in die enge­re Wahl gezo­gen. Einer der Stand­or­te ist der Sor­peberg- Glinge.

Das Ober­be­cken soll dabei 3 Mil­lio­nen cbm Was­ser fas­sen und über unter­ir­di­sche Schäch­te und Stol­len mit einem Unter­be­cken im Erme­cke­tal bei Rönk­hau­sen ver­bun­den wer­den. Der Ener­gie­spei­cher soll die 3 fache Men­ge des elek­tri­schen Arbeits­ver­mö­gens des vor­han­de­nen Pump­spei­cher­werk Rönk­hau­sen betra­gen. Es wird von einer 10 jäh­ri­gen Pla­nungs- und Rea­li­sie­rungs­pha­se aus­ge­gan­gen. Vor­ab muß die Pla­nung im Regio­nal­plan Arns­berg aus­ge­wie­sen werden.

Wei­ter heißt es in der Vor­la­ge: *Es han­delt sich bei die­ser Vor­stel­lung um eine erst­ma­li­ge Infor­ma­ti­on über das Pro­jekt, nach die­ser Vor­stel­lung wird auch die Öffent­lich­keit Kennt­nis von dem Pro­jekt erhalten.*

Mat­thi­as Schul­te- Huermann

Rats­mit­glied Bünd­nis 90/​Die Grünen