Pro­du­zent und Mode­ra­tor der Mars­ber­ger (Radio-)Geschichten ist Landessieger -

12. Dezember 2013
von Redaktion

Bür­ger­me­di­en­preis der LfM geht an Mar­kus Hiegemann

Foto V. r. n. l. Moderator Peter Haas, Markus Hiegemann, Peter Radischewski, Christiane Linn und LfM-Direktor Dr. Jürgen Brautmeier bei der Preisverleihung (Foto: Doro Müller, Akademie 6 bis 99)

Foto V. r. n. l. Mode­ra­tor Peter Haas, Mar­kus Hie­ge­mann, Peter Radi­schew­ski, Chris­tia­ne Linn und LfM-Direk­tor Dr. Jür­gen Braut­mei­er bei der Preis­ver­lei­hung (Foto: Doro Mül­ler, Aka­de­mie 6 bis 99)

Brilon/​Marsberg. (Hoch­sauer­land) Am 06. Dezem­ber 2013 wur­den die Bür­ger­me­di­en­prei­se im Colos­se­um Thea­ter in Essen ver­ge­ben. Erst­mals in der 23-jäh­ri­gen Geschich­te des Bür­ger­funks und der 10-jäh­ri­gen Geschich­te des Bür­ger­me­di­en­prei­ses ging nun der Publi­kums­preis in den HSK. Unter knapp 200 Ein­sen­dun­gen wur­de der Bei­trag „Radio 6 bis 99: Wir las­sen die Pup­pen tan­zen!“ von Mar­kus Hie­ge­mann aus Bri­lon mit rund 11 % vom Publi­kum an die Spit­ze gewählt. Seit 2004 prä­miert die Lan­des­an­stalt für Medi­en in NRW her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen mit einem eige­nen Bür­ger­me­di­en­preis. Beim Publi­kums­preis waren die Bür­ger in Nord­rhein-West­fa­len gefragt: Einen Monat lang hat­ten sie Gele­gen­heit, im Netz für ihre Favo­ri­ten abzu­stim­men. Außer­dem wur­den für die bes­ten Bei­trä­ge, Sen­dun­gen und künst­le­ri­schen For­ma­te von den jewei­li­gen Jurys 7 Haupt- und 10 Aner­ken­nungs­prei­se ver­ge­ben. Auch das Bür­ger­fern­se­hen in NRW wur­de mit Haupt- und Aner­ken­nungs­prei­sen und einem Publi­kums­preis prä­miert. Zur Preis­ver­lei­hung in Essen hat­te Mar­kus Hie­ge­mann auch Chris­tia­ne Linn und Peter Radi­schew­ski vom Mario­net­ten­thea­ter FIRO mit ihren Mario­net­ten Hahn Elvis und Hen­ne Ber­tha ein­ge­la­den. Das Mario­net­ten­thea­ter war im Janu­ar im Rah­men einer Ver­an­stal­tung der Aka­de­mie 6 bis 99 in Arns­berg zu Gast und ließ dort die Pup­pen tan­zen. Die Radio­sen­dung zu die­ser Ver­an­stal­tung wur­de vom Publi­kum und der LfM aus­ge­zeich­net. In sei­nen Dan­kes­wor­ten erin­ner­te Hie­ge­mann an das Jubi­lä­um „90 Jah­re Radio in Deutsch­land“, in dem er die Wor­te zum Sen­de­start der Funk­stun­de aus dem Vox-Haus in Ber­lin wie­der­hol­te, so wie sie am 29. Okto­ber 1923 um 20 Uhr über den Äther gegan­gen waren. 2011 hol­te der Mode­ra­tor der Mars­ber­ger Geschich­ten den Bür­ger­me­di­en­preis schon ein­mal in den HSK, damals aus­ge­zeich­net von einer Jury für die bes­te Sen­dung „Mal was Ande­res! Malen wie Picas­so.“ – Jetzt also die Krö­nung durch die NRW-Bür­ger mit dem noch bedeu­ten­de­ren Preis! Im nächs­ten Jahr – zum 11. Bür­ger­me­di­en­preis – sol­len dann auch Bei­trä­ge aus Mars­berg ein­ge­reicht wer­den. Hie­ge­mann: „Wenn ich an die vie­len schö­nen Sen­dun­gen aus dem Stadt­ge­biet Mars­berg den­ke – egal, ob mit den Old­ti­mer-Freun­den in West­heim, den Jägern, den Mars­ber­ger Adels­fa­mi­li­en, Platt­duit­sch­ken oder den Rebel­len von Pad­berg – da ist viel Poten­ti­al für einen Preis dabei. Doch schon jetzt ist mit dem Publi­kums­preis für den Bür­ger­funk im HSK eine Lan­ze gebro­chen wor­den.“ Die Mars­ber­ger Geschich­ten – Schlüs­sel zur Ver­gan­gen­heit e. V. freu­en sich, dass nun der frisch prä­mier­te, bes­te Bür­ger­funk-Mode­ra­tor Nord­rhein-West­fa­lens sich inner­halb der eige­nen Rei­hen befin­det und natür­lich auf vie­le wei­te­re Sen­dun­gen zur Mars­ber­ger Geschichte.