Pro­be­räu­me wer­den Wirk­lich­keit – Frak­ti­ons­über­grei­fen­de Zustim­mung für SPD-Antrag

11. März 2013
von Redaktion

Sun­dern (Hoch­sauer­land) Kul­tur­schaf­fen­de waren die kla­ren Gewin­ner in der gest­ri­gen Sit­zung des Schul‑, Sport- und Kul­tur­aus­schus­ses. Ein­stim­mig wur­de dem Antrag der SPD Frak­ti­on zuge­stimmt, kul­tur­tra­gen­den Ver­ei­nen und Per­so­nen Pro­be­räu­me und Ver­an­stal­tungs­or­te für Musik, Gesang und Klein­kunst in Sun­derns Kern­stadt zu eröff­nen. Ins Auge gefasst wird vor­ran­gig die im Som­mer 2014 frei wer­den­de Diet­rich-Bon­hoef­fer Schu­le, da alle Schü­ler und Schü­le­rin­nen die Regel­schu­len besu­chen wer­den. Karin Schrö­der, für die SPD Frak­ti­on sach­kun­di­ge Bür­ge­rin freut sich: „Für vie­le Musik­ver­ei­ne, Chö­re und ins­be­son­de­re Bands kann jetzt ein lang­ge­heg­ter Traum wahr wer­den. End­lich besteht eine rea­lis­ti­sche Chan­ce, einen pass­ge­nau­en Ort zu bezie­hen, in dem nach Her­zens­lust musi­ziert, gesun­gen und gespielt wer­den kann. Und das schöns­te ist: Die unter­schied­lichs­ten Küns­te könn­ten sich unter einem Dach ver­ei­nen. Das bie­tet vie­le Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten, bei­spiels­wei­se auch Gen­re über­grei­fend.“ Die ‚Kul­tur­werk­statt‘ oder das ‚Kul­tur­kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum‘ kön­ne sich zudem als attrak­ti­ver Anzie­hungs­punkt für die Kern­stadt erwei­sen, so die Kul­tur­po­li­ti­ke­rin wei­ter. Karin Schrö­der hat­te in vie­len Gesprä­chen mit Musik­ver­ei­nen, Bands, Initia­ti­ven und Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen gro­ße Ent­täu­schung, Ärger und Frust zu hören bekom­men. Jah­re­lang sei vor allem gere­det wor­den, ohne kon­kre­tes Ergeb­nis. Schrö­der: „Es wur­de wirk­lich höchs­te Zeit, dass den vie­len schö­nen Wor­ten Taten fol­gen. Des­halb der Antrag. Es ist gut, dass sich die CDU unse­rem Antrag anschlie­ßen konn­te. Gut für die ehren­amt­li­chen Kul­tur­schaf­fen­den. Gut für die Stadt, die ohne eine viel­fäl­ti­ge Kunst- und Kul­tur­sze­ne nicht lebens­wert wäre.“  Im ers­ten Schritt soll die Schul­ver­wal­tung nun prü­fen, ob einer Neu­nut­zung der Diet­rich-Bon­hoef­fer Schu­le nichts ent­ge­gen­steht. Im zwei­ten Schritt sol­len zügig alle kul­tur­tra­gen­den Ver­ei­ne, Ein­zel­per­so­nen und an Kunst und Kul­tur inter­es­sier­ten zu einem run­den Schritt zusam­men­kom­men und ihre Inter­es­sen äußern.