Post lässt sich nicht als Dro­gen­ku­rier missbrauchen

27. März 2013
von Redaktion

Best­wig (Hoch­sauer­land)  Die Post als Dro­gen­ku­rier woll­te wohl ein 28-jäh­ri­ger Mann aus Best­wig benut­zen. Einen „Gruß aus der Hei­mat” woll­te er an einen Freund ver­schi­cken. Dazu kauf­te er einen Brief­um­schlag in einem Geschäft mit Post­schal­ter, ging kurz raus und gab dann den adres­sier­ten, ver­schlos­se­nen und mit fal­schem Absen­der ver­se­he­nen Umschlag der Ver­käu­fe­rin. Auf­fäl­lig inter­es­siert stell­te er Fra­gen, um sicher­zu­stel­len, dass der Brief auch beim Adres­sat ankommt. Dann ver­ließ er das Geschäft. Das Ver­hal­ten kam der Ver­käu­fe­rin doch recht merk­wür­dig vor. Da zudem ein auf­fäl­li­ger Geruch dem Brief ent­ström­te, rief sie die Poli­zei. Die erkann­te den Geruch recht schnell. Es roch nach Can­na­bis. Dar­auf­hin stell­ten die Beam­ten den Brief sicher. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen bestä­tig­ten den Ver­dacht. In dem Brief befan­den sich knapp 3 Gramm Can­na­bis. Gegen den Mann wird jetzt wegen Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­set­zes ermittelt.