Poli­zei: Ver­kehrs­un­fall­flucht und Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis; jun­ger Fah­rer aus Sun­dern konn­te schnell ermit­telt wer­den

17. Januar 2013
von Redaktion

Sun­dern (Hoch­sauer­land) Am Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 15:00 Uhr kam es im Sel­sche­der Weg in Sun­dern zu einem Auf­fahr­un­fall. Ein 25-jäh­ri­ger Mann aus Sun­dern fuhr mit einem schwar­zen BMW auf den schwar­zen Smart einer 52-jäh­ri­gen Frau aus Sun­dern auf. Dabei ent­stand nur ein gerin­ger Sach­scha­den und es wur­de nie­mand ver­letzt. Aller­dings bat der jun­ge Ver­ur­sa­cher ein­dring­lich dar­um, die Poli­zei nicht zu holen, da er kei­nen Füh­rer­schein hät­te. Er ver­si­cher­te der Frau, eben Geld von der Bank zu holen und den Scha­den direkt zu bezah­len. Dann setz­te er sich ins Auto und fuhr davon. Als er nach einer hal­ben Stun­de immer noch nicht wie­der da war, ver­stän­dig­te die Frau dann doch die Poli­zei. Durch einen Zeu­gen, der mit im Auto der Frau geses­sen hat­te, konn­te der Ver­ur­sa­cher sogar nament­lich benannt wer­den und nach eini­gen Ermitt­lun­gen hat­te die Poli­zei den Ver­ur­sa­cher schnell aus­fin­dig gemacht. Der beteu­er­te trotz ein­dring­li­cher Beleh­rung und Wie­der­erken­nung durch die Fah­re­rin, er sei nicht gefah­ren, son­dern ein Freund. Der Freund woll­te aller­dings nichts mehr sagen, nach­dem er eben­falls über die Kon­se­quen­zen einer Falsch­aus­sa­ge belehrt wor­den war. Auch bei den Aus­sa­gen über den Ver­bleib des Fahr­zeu­ges ver­strick­te sich der Ver­ur­sa­cher immer wie­der in Wider­sprü­che. Doch auch das Auto konn­te letzt­lich durch die Poli­zei aus­fin­dig gemacht wer­den. Die Unfall­schä­den pass­ten zu denen am Fahr­zeug der Smart­fah­re­rin. Somit stand für die Beam­ten fest, dass der jun­ge Mann den BMW gefah­ren hat­te und ermit­telt nun gegen ihn wegen Unfall­flucht und Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis.