Poli­zei HSK: „Wir haben kei­nen Wagen“

26. Mai 2016
von Redaktion

Jürgen-AntoniAus­nah­me oder Regel?
Laut Medi­en­be­rich­ten der WP haben sich zwei Grup­pen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund eine Aus­ein­an­der­set­zung auf offe­ner Stra­ße gelie­fert. Rund 20 Asy­lan­ten brüll­ten und schrien sich immer wüs­ter an, einer schwang einen Base­ball-Schlä­ger. Pas­san­ten rie­fen die Poli­zei. Die schick­te erst kei­nen, dann nur einen Beam­ten. Pas­san­ten beka­men es mit der Angst zu tun und berich­te­ten: „Das sah aggres­siv und gefähr­lich aus.“ Die Poli­zei im HSK sagt hier­zu: „Das ist eine Aus­nah­me, das kommt nicht häu­fig vor, aber wir haben im Hoch­sauer­land­kreis ein groß­flä­chi­ges Gebiet“. Hier­zu erklärt der Innen­po­li­ti­sche Spre­cher der NRW-AfD, Jür­gen Anto­ni: „Die Poli­zei im HSK ist nicht die ein­zi­ge Poli­zei­be­hör­de in NRW, die unter dem jah­re­lan­gen Per­so­nal­ab­bau zu lei­den hat, aber die Poli­zei­be­hör­de mit dem pro­zen­tu­al höchs­ten Per­so­nal­ab­bau in NRW. Waren es im Jah­re 2000 noch 430 Poli­zis­ten im HSK, sind es heu­te gera­de noch ein­mal 360 Poli­zis­ten die für die Sicher­heit der 260.000 Ein­woh­ner zustän­dig sind. Nicht die Poli­zei im HSK trifft die Schuld an der Mise­re, dass wie in die­sem Fall, zu einer Groß­la­ge nur ein Poli­zist vor Ort erschei­nen kann, son­dern die Ver­ant­wort­li­chen hier­für sit­zen in der NRW-Lan­des­re­gie­rung und im Innen­mi­nis­te­ri­um. Innen­mi­nis­ter Jäger wäre gut bera­ten, gera­de gro­ße Flä­chen­krei­se mit mehr Per­so­nal aus­zu­stat­ten, anstatt wie im HSK aus Per­so­nal­not gesche­hen, zuzu­las­sen, dass bei­spiels­wei­se ein zivi­ler Ein­satz­trupp (ET) der auch zur Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät ein­ge­setzt wer­den kann, ersatz­los auf­zu­lö­sen. Von einer Aus­nah­me kann lei­der nicht mehr gespro­chen wer­den, denn die Per­so­nal­not bei der Poli­zei ist lan­des­weit, unter einer über­for­der­ten Rot-Grü­nen Lan­des­re­gie­rung zur Regel und somit zur Gefahr für die Inne­re Sicher­heit gewor­den.
 
Jür­gen Anto­ni
Innen­po­li­ti­scher Spre­cher des Lan­des­ver­ban­des NRW der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land und Bei­sit­zer im Lan­des­vor­stand der NRW – AfD. Der 52jährige Kri­mi­nal­ober­kom­mis­sar war 2009/2010 Mit­glied der SPD-Land­tags­frak­ti­on und dort u.a. Mit­glied des Innen­aus­schus­ses. Seit Febru­ar 2014 ist Anto­ni Mit­glied der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land und u.a. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der AfD Arns­berg sowie stv. Spre­cher des AfD-Kreis­ver­ban­des Hoch­sauer­land. (Bild: AfD NRW) Für Fra­gen zum The­ma steht Jür­gen An­toni unter juergen.antoni@afd.nrw zur Ver­fü­gung