Poli­zei bit­tet Öffent­lich­keit um Mit­hil­fe bei der Iden­ti­fi­zie­rung eines Tank­stel­len­räu­bers

29. April 2013
von Redaktion

eview-pressemitteilung-kreispolizeibehoerde-hochsauerlandkreis-pol-hsk-polizei-bittet-oeffentlichkeit-um-mithilfe-bei-der-identifizierung-eines-tankstellMede­bach (Hoch­sauer­land) Am Mon­tag, 15. April 2013,  betrat gegen 21.10 Uhr ein bis­lang noch unbe­kann­ter Täter den Innen­raum einer Tank­stel­le in Mede­bach an der Ober­stra­ße, ging sofort hin­ter die Kas­sen­the­ke und sag­te zu der Kas­sie­re­rin in gebro­che­nem Deutsch: „Über­fall, Geld her, Kas­se auf.” (wir berich­te­ten am 16. April 2013). Dabei hielt er einen wei­ßen Gegen­stand in sei­ner Hand und bedroht sie damit. Die Zeu­gin mein­te, dass es sich evtl. um ein Cut­ter­mes­ser gehan­delt haben könn­te. Anschlie­ßend hielt er der Kas­sie­re­rin einen hel­len Stoff­beu­tel hin, den sie nahm und offen hielt. In dem Beu­tel ver­stau­te er zunächst das Schein­geld aus der Kas­se. Als dem Täter das Ver­stau­en der Beu­te nicht schnell genug ging, nahm er den Münz­ein­satz aus der Kas­se und kipp­te das Münz­geld auch in den Beu­tel. Nach der Tat flüch­te­te er aus dem Innen­raum, wobei er einen Zeu­gen an der Aus­gangs­tür bei­na­he umge­lau­fen hät­te. Die Kri­mi­nal­po­li­zei bit­tet jetzt die Bevöl­ke­rung um Mit­hil­fe bei der Iden­ti­fi­zie­rung des Täters.

Der Mann wur­de fol­gen­der Maßen beschrie­ben:

 

- zwi­schen 170 und 175 Zen­ti­me­ter groß

- etwa 50 Jah­re alt oder älter

- schlan­ke Sta­tur

- brau­ner Kapu­zen­pul­li mit der Zahl 5 auf der lin­ken Brust­sei­te;

die Kapu­ze war über den Kopf gezo­gen

- dunk­le Jeans

- Son­nen­bril­le oder getön­te Bril­le

- ost­eu­ro­päi­scher Akzent

- grau­er 3-Tage­bart

- etwas dunk­le­re Haut­far­be

- unge­pfleg­te Erschei­nung

 

Der Täter hat­te eine hel­le Baum­woll­ta­sche bei sich, wor­in das Geld ver­staut wur­de. Mög­li­cher­wei­se hat der Mann gehum­pelt.

 

Zeu­gen, die Hin­wei­se zu dem auf dem Foto abge­bil­de­ten Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei Win­ter­berg unter der Tele­fon­num­mer 02981–90200 in Ver­bin­dung zu setz­ten.