Päd­ago­gi­sche Qua­li­tät an ers­ter Stel­le

1. Februar 2013
von Redaktion

Katho­li­sche Kita gGmbH Hoch­sauer­land-Wal­deck stellt Zie­le für 2013 vor

Franz-Josef Dünnebacke, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Josef Mertens, Brigitte Weimer und Michael Stratmann (v.re.).

Franz-Josef Dün­ne­ba­cke, Vor­sit­zen­der der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung, Josef Mer­tens, Bri­git­te Wei­mer und Micha­el Strat­mann (v.re.).

Mesche­de (Hoch­sauer­land)  Die päd­ago­gi­sche Qua­li­tät steht in den katho­li­schen Kin­der­gär­ten im Sauer­land an ers­ter Stel­le. Dies beton­ten der Geschäfts­füh­rer der Katho­li­schen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen gGmbH, Josef Mer­tens, die Päd­ago­gi­sche Fach­be­reichs­lei­tung, Micha­el Strat­mann und die stellv. Päd. Fach­be­reichs­lei­tung, Bri­git­te Wei­mer, bei der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung im Mesche­der Kreis­haus. Mer­tens kün­dig­te an, dass eine wei­te­re päd­ago­gi­sche Fach­kraft ein­ge­stellt wer­de, die den Kitas in der gGmbH unter­stüt­zend zur Sei­te steht.

„Auf die päd­ago­gi­sche Qua­li­tät der Kin­der­be­treu­ung sind unse­re Jah­res­zie­le aus­ge­rich­tet“, betont Strat­mann. Er berich­te­te,  dass die Kita-Lei­tun­gen und Erzie­he­rin­nen die Ver­net­zung unter­ein­an­der als gro­ßen Vor­teil sehen. So könn­ten immer wie­der Ide­en aus­ge­tauscht wer­den. Die Unter­stüt­zung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen soll 2013 wei­ter aus­ge­baut wer­den. So ist der Auf­bau eines Inter­net­fo­rums für Reli­gi­ons­päd­ago­gi­sche Ange­bo­te geplant. Dort könn­ten die Kitas dann Infor­ma­tio­nen über die Gestal­tung von kirch­li­chen Fes­ten abru­fen.

Dar­über hin­aus inves­tiert die Kita gGmbH auch in die Fort­bil­dung ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, zum Bei­spiel als „Fach­kraft Inklu­si­on“ oder „Lei­tung Plus“. Prä­ven­ti­ons­schu­lun­gen und die Aus­bil­dung von Eltern­be­glei­tern sind eben­falls geplant.

Geschäfts­füh­rer Mer­tens kün­dig­te an, dass die gGmbH damit begin­nen wer­de, sowohl ein Hygie­nema­nage­ment als auch ein Sicher­heits­ma­nage­ment ein­zu­füh­ren.

Dass Qua­li­tät in katho­li­schen Kitas auch mit reli­giö­ser Erzie­hung zu tun hat, mach­te Bri­git­te Wei­mer deut­lich. Sie stell­te den Gesell­schaf­tern den Ent­wurf eines Leit­fa­dens „Gott in der Kita?!“ vor. Dar­in gehe es um ver­bind­li­che pas­to­ra­le Stan­dards und Schwer­punk­te. „Die­ser Leit­fa­den soll die Mit­ar­bei­te­rin­nen unter­stüt­zen, Glau­ben zu leben und zu zei­gen“, so Wei­mer. Als Unter­stüt­zung für neue Mit­ar­bei­te­rin­nen soll es dazu künf­tig einen Kurs „Glau­bens­up­date“ geben.

Etwas Sor­ge berei­tet der Lei­tung der Kita gGmbH der Fach­kräf­te­man­gel. „Wir soll­ten dies nicht unter­schät­zen“, beton­te Mer­tens. Es gebe schon Schwie­rig­kei­ten, offe­ne Stel­len mit qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen zu beset­zen, füg­te Strat­mann hin­zu. Mer­tens beton­te, dass die Katho­li­sche Kita gGmbH nach außen deut­lich machen müs­se, „dass wir ein guter Arbeit­ge­ber sind“. Ange­strebt wer­de zum Bei­spiel die Zer­ti­fi­zie­rung als fami­li­en­freund­li­ches Unter­neh­men.

Der Aus­bau der Qua­li­tät zeigt sich auch in den Inves­ti­tio­nen, wie Mer­tens in sei­nem Geschäfts­be­richt dar­leg­te. „Wir haben erheb­lich in den Aus­bau der U‑3-Betreu­ung inves­tiert“, berich­te­te er.

Eine Lösung muss nach den Wor­ten des Geschäfts­füh­rers bei der Bezah­lung der Mit­ar­bei­te­rin­nen  gefun­den wer­den. Die Tari­fe stei­gen stär­ker als die Kind­pau­scha­le, die der­zeit vom Land NRW nur um 1,5 Pro­zent erhöht wird. Mer­tens, der die bes­se­re Bezah­lung der Erzie­he­rin­nen befür­wor­te­te, beton­te das Kin­der­bil­dungs­ge­setz (Kibitz) müs­se geän­dert wer­den. Sonst bekä­men alle Kitas in NRW ein Pro­blem.

Zum Abschluss der Ver­samm­lung dank­te Josef Mer­tens den anwe­sen­den ehren­amt­li­chen Kir­chen­vor­stän­den für ihre Arbeit und beton­te: „Wir kön­nen auf Ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für die Kitas nicht ver­zich­ten.“ Denn auch mit dem Bei­tritt zur gGmbH blei­be die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung immer „die Kita in der Gemein­de“.