Orts­um­ge­hung Hach­en B229

11. November 2013
von Redaktion

Orts­um­ge­hung Hach­en B229

Sun­dern-Hach­en (Hoch­sauer­land) In der Sit­zung des Pla­nungs­aus­schus­ses der Stadt Sun­dern am 15.10.2013 wur­de sei­tens der Ver­wal­tung auf Anfra­ge von Micha­el Ste­che­le, SPD Rats­mit­glied erklärt, es gibt bis­her kei­ne Tras­se für eine Orts­um­ge­hung Hach­en.” Damit wird deut­lich, der CDU Abge­ord­ne­te Sen­s­burg, der aktu­ell lau­fend öffent­lich­keits­wirk­sam Alarm schlägt, eigent­lich nur Schaum schlägt. War­um soll­te die Lan­des­re­gie­rung eine Stra­ße für den Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan vor­schla­gen, die eh nicht rea­li­siert wer­den kann?“ Dass die bei­den Bür­ger­meis­ter von Sun­dern und Arns­berg jetzt ihrem Par­tei­freund zur Sei­te sprin­gen ist mensch­lich nach­voll­zieh­bar aber sach­lich unbe­grün­det. Ver­ant­wor­tungs­vol­le und nach­hal­ti­ge Poli­tik kön­ne aber aus Sicht des SPD Stadt­ver­ban­des Sun­dern nicht dar­in bestehen mög­lichst vie­le neue Ver­kehrs­pro­jek­te anzu­mel­den. Viel­mehr soll­te man sich zuerst ein­mal um die Rea­li­sie­rung bereits gemel­de­ter Pro­jek­te küm­mern, anstatt über Jah­re hin­weg hohe Erwar­tun­gen zu wecken, die letzt­end­lich mit Ent­täu­schun­gen enden. Dass die Orts­um­ge­hun­gen B 229 OU Sundern/Hachen sich nicht auf der Vor­schlags­lis­te des Lan­des wie­der fin­det sei nach­voll­zieh­bar, denn die damit ver­bun­de­nen Kos­ten, die die­ses Pro­jekt ver­ur­sa­chen wür­de, wür­den die Her­ren Lins und Vogel in ande­rer Funk­ti­on weit von sich wei­sen. Es gibt nicht ein­mal eine Idee, wie denn die Stre­cken­füh­rung aus­se­hen könn­te. Der Bedarf an vor­ran­gi­gen sehr gro­ßen Pro­jek­ten des Lan­des NRW ist für die nächs­ten Jah­re extrem hoch. So hat Nord­rhein-West­fa­len dem Bund 278 Stra­ßen­bau­pro­jek­te zur Bewer­tung für den Ver­kehrs­we­ge­plan 2015 vor­schla­gen. Es gel­te dabei der Grund­satz „Erhalt vor Neu­bau“. Vor allem der vie­len maro­den Brü­cken, der Aus­bau über­las­te­ter Auto­bahn­ab­schnit­te sowie die Schlie­ßung eini­ger gera­de für die hei­mi­sche Wirt­schaft wich­ti­ger Lücken im Auto­bahn­netz von NRW, u.a. A46/ B7n habe des­halb Prio­ri­tät. „Die eine Minu­te die in Hach­en ein­ge­spart wür­de ste­hen unse­re LKW‚s dann an vie­len ande­ren Stel­len fünf­mal län­ger im Stau, vor gesperr­ten Brü­cken und nicht geschlos­se­nen Lücken.“ Offen­sicht­lich füh­le sich Herr Sen­s­burg im Stich gelas­sen, denn sowohl die IHK als auch der Hoch­sauer­land­kreis hät­ten das Pro­jekt an der Lan­des­re­gie­rung vor­bei bean­tra­gen kön­nen.