Motor­rad­fah­re­rin bei Ver­kehrs­un­fall schwer ver­letzt – Ver­kehrs­kom­mis­sa­ri­at ermit­telt wegen Unfallflucht

15. Juni 2015
von Redaktion

Schmal­len­berg  Eine Motor­rad­fah­re­rin ist am Sonn­tag bei einem Ver­kehrs­un­fall auf der Kreis­stra­ße 17 in der Nähe von Graf­schaft schwer ver­letzt wor­den. Die 44-Jäh­ri­ge war auf ihrer Maschi­ne gegen 15:15 Uhr von Schmal­len­berg in Rich­tung Graf­schaft unter­wegs. Als sie hin­ter einem Auto­fah­rer her­fuhr, muss­te die­ser 18 Jah­re alte Mann stark brem­sen. Ihm kam ein ande­rer Auto­fah­rer in Rich­tung Schmal­len­berg ent­ge­gen, der trotz Gegen­ver­kehrs einen Rad­fah­rer über­hol­te. Um einen Ver­kehrs­un­fall zu ver­hin­dern, brems­te der 18-Jäh­ri­ge stark und wich nach rechts aus.

 

Die Motor­rad­fah­re­rin sah das Brems­ma­nö­ver des Auto­fah­rers vor sich und brems­te eben­falls. Aller­dings ver­lor sie dabei die Kon­trol­le über ihr Motor­rad und stürz­te. Obwohl es zu kei­ner Berüh­rung mit ande­ren Fahr­zeu­gen kam, erlitt die Frau schwe­re Ver­let­zun­gen. Sie wur­de vom Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus gebracht. Vor­sichts­hal­ber wur­de sie von dort aus mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Unfall­kli­nik ver­legt. Lebens­ge­fahr besteht für die 44-Jäh­ri­ge nicht. An dem Motor­rad ent­stand nur leich­ter Schaden.

 

Der Fah­rer oder die Fah­re­rin des Autos, das in Rich­tung Schmal­len­berg unter­wegs war und das einen Rad­fah­rer über­holt hat, ent­fern­te sich von Unfall­stel­le ohne anzu­hal­ten. Des­halb wird jetzt mit dem Ver­dacht der Unfall­flucht gegen die unbe­kann­te Fah­re­rin bezie­hungs­wei­se den unbe­kann­ten Fah­rer ermit­telt. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Schmal­len­berg unter 02974–90200 entgegen.

Ins­be­son­de­re der Rad­fah­rer, der über­holt wor­den ist, wird um Kon­takt­auf­nah­me mit der Poli­zei gebeten.