Miss­brauch von Not­ru­fen in Sundern

18. September 2013
von Redaktion

Miss­brauch von Notrufen

Sun­dern (Hoch­sauer­land)  Nachts um zwei ruft ein 44-jäh­ri­ger Mann aus Sun­dern bei der Ret­tungs­leit­stel­le an und for­dert einen Ret­tungs­wa­gen zu sei­ner Wohn­an­schrift. Der Mann ist bereits am Tele­fon auf­fal­lend aggres­siv und belei­di­gend. Da den­noch nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass der Mann Hil­fe benö­tigt, wird ein Ret­tungs­wa­gen zur Woh­nung des Man­nes geschickt. Wäh­rend der Anfahrt ruft er stän­dig wei­ter bei der Ret­tungs­leit­stel­le und auch beim Poli­zei­not­ruf an. Bei den Anru­fen belei­digt er wei­ter­hin jeden der abnimmt ohne Unterlass.

An der Woh­nung ange­kom­men, stel­len die bei­den Ret­tungs­sa­ni­tä­ter aus Sun­dern fest, dass es kei­nen medi­zi­ni­schen Not­fall gibt. Der Mann war zwar stark alko­ho­li­siert, erfreu­te sich ansons­ten jedoch bes­ter Gesund­heit. Dar­auf ange­spro­chen, wur­de der 44-Jäh­ri­ge aus­fal­lend und aggres­siv. Er griff die bei­den Ret­tungs­sa­ni­tä­ter an und schubs­te sie aus sei­ner Woh­nung. Dabei wur­de einer der Bei­den leicht verletzt.

Anschlie­ßend mel­de­te er sich wie­der beim Poli­zei­not­ruf und woll­te Anzei­ge gegen die bei­den Ret­tungs­sa­ni­tä­ter erstat­ten. Sie hät­te ihn ange­grif­fen. Eine Anzei­ge wur­de gefer­tigt, aller­dings gegen den Anru­fer, wegen Miss­brauch von Not­ru­fen, Kör­per­ver­let­zung und Beleidigung.