Zer­ti­fi­zier­te Hygie­ne: Bron­ze-Zer­ti­fi­kat für das St. Wal­bur­ga-Kran­ken­haus

16. August 2019
von Redaktion

Freu­en sich über die Aus­zeich­nung ihrer Arbeit: Gui­do Aus­ter­mei­er, Hygie­ne­fach­kraft, Mar­ti­na Nier­mann, Hygie­ne­fach­kraft und Dr. Strat­mann mit dem Bron­ze
Zer­ti­fi­kat der „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ (Foto: Kli­ni­kum Hoch­sauer­land)

Mesche­de. Die rich­ti­ge Hän­de­hy­gie­ne ist ein wich­ti­ger Fak­tor, um Infek­tio­nen zu ver­mei­den. Für die eingeführten Qua­li­täts­stan­dards und die kon­se­quent umge­setz­ten Maß­nah­men zur Händ­e­des­in­fek­ti­on hat die bun­des­wei­te „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ den Mesche­der Stand­ort des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land mit dem Bron­ze-Zer­ti­fi­kat aus­ge­zeich­net.

Die „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ ist eine gemein­sa­me Kam­pa­gne des Natio­na­len Refe­renz­zen­trums für Sur­veil­lan­ce nos­o­ko­mia­ler Infek­tio­nen (NRZ), dem Aktionsbündnis Pati­en­ten­si­cher­heit e.V. sowie der Gesell­schaft für Qua­li­täts­ma­nage­ment im Gesund­heits­we­sen und wird vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit unterstützt. Um das Bron­ze-Zer­ti­fi­kat zu erhal­ten, müssen die Kran­ken­häu­ser nach­wei­sen, wie gut sie im Bereich Händ­e­des­in­fek­ti­on auf­ge­stellt sind. Denn in zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Stu­di­en konn­te belegt wer­den, dass ins­be­son­de­re Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Hand­hy­gie­ne gro­ße Bedeu­tung zur Ver­mei­dung von gesund­heits­be­zo­ge­nen Infek­tio­nen haben.

Umfang­rei­ches Maß­nah­men­pa­ket zur Infek­ti­ons­prä­ven­ti­on

Das Team der Kran­ken­haus­hy­gie­ne im Kli­ni­kum Hoch­sauer­land schult und sen­si­bi­li­siert die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in der Hand­hy­gie­ne sowie der kor­rek­ten Durchführung von Des­in­fek­ti­ons­maß­nah­men. Auch Patienten/innen und Besucher/innen wer­den mit­tels Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en in der kor­rek­ten Händ­e­des­in­fek­ti­on ange­lei­tet und darüber infor­miert, war­um die Maß­nah­me so wich­tig für die Pati­en­ten­si­cher­heit ist. Neben einem umfang­rei­chen Schu­lungs­pro­gramm wird die Umset­zung der Maß­nah­men durch das Hygie­ne­team auch kon­trol­liert und bewer­tet. Dazu wer­den ver­schie­de­ne Para­me­ter, dar­un­ter die Anzahl der Hand­des­in­fek­ti­ons­spen­der und der Ver­brauch von Des­in­fek­ti­ons­mit­teln auf den Sta­tio­nen, erfasst und aus­ge­wer­tet.

Zer­ti­fi­kat bestä­tigt sorg­fäl­ti­ge und leit­li­ni­en­ge­rech­te Umset­zung

„Die Teil­nah­me an der bun­des­wei­ten „Akti­on Sau­be­re Hän­de“ ist frei­wil­lig. Wir betei­li­gen uns, weil wir in unse­rem Kli­ni­kum sehr sorg­fäl­tig mit der Hygie­ne­ar­beit umge­hen. Die­se Arbeit haben wir von exter­nen Fach­leu­ten prüfen las­sen. Das Zer­ti­fi­kat bestä­tigt uns, dass wir die bestehen­den Hygie­ne­leit­li­ni­en mit unse­ren Maß­nah­men sehr erfolg­reich umset­zen“, so Dr. med. Andre­as Strat­mann, lei­ten­der Ober­arzt in der Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die am Stand­ort Mesche­de und seit Anfang des Jah­res Mit­glied des Teams der Kran­ken­haus­hy­gie­ne.

Die Qua­li­fi­zie­rung für die­sen zusätz­li­chen Ver­ant­wor­tungs­be­reich hat Dr. Strat­mann zuvor wäh­rend einer 24-mona­ti­gen Fach­wei­ter­bil­dung zum Kran­ken­haus­hy­gie­ni­ker erwor­ben.