Feu­er­wehr Mesche­de probt Ernst­fall im Auto­bahn­tun­nel

7. Juni 2019
von Redaktion

Die Feu­er­wehr Mesche­de prob­te in die­ser Woche den Ernst­fall im Auto­bahn­tun­nel bei Olpe (Foto: Feu­er­wehr Mesche­de)

Olpe. Alle vier Jah­re wird einer der bei­den Auto­bahn­tun­nel auf der A46, die im Zustän­dig­keits­ge­biet der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Mesche­de lie­gen, einem Stress­test für die Brand­si­cher­heit unter­zo­gen. Geplant und Aus­ge­führt wur­de die Groß­übung durch Mit­ar­bei­ter von Straßen.NRW, die jedoch bei der Übung nur als Beob­ach­ter fun­gier­ten.

Ent­rau­chungs­an­la­ge im Sze­na­rio defekt

Ange­nom­men wur­de ein Ver­kehrs­un­fall mit zwei betei­lig­ten Pkw mit­ten in dem ca. 540 m lan­gen Auto­bahn­tun­nel in Fahrt­rich­tung Bri­lon. Die Fahr­zeu­ge lös­ten hier­bei einen Brand aus. Zuerst traf der Lösch­zug Frei­en­ohl ein, des­sen pri­mä­re Auf­ga­be die Per­so­nen­ret­tung war. Drei Per­so­nen waren in ihren Fahr­zeu­gen ein­ge­klemmt und konn­ten die Gefah­ren­stel­le nicht eigen­stän­dig ver­las­sen. Erschwe­rend kam dazu, dass die auto­ma­ti­sche Ent­rau­chungs­an­la­ge eine fik­ti­ve Fehl­funk­ti­on hat­te und die Kame­ra­den bei sehr schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen sich zu den Fahr­zeu­gen durch­kämp­fen muss­ten.

Wäh­rend die Kame­ra­den aus Frei­en­ohl die Ret­tung began­nen, tra­fen wei­te­re Ein­hei­ten ein. Die Lösch­grup­pe Wen­ne­men unter­stütz­ten den Lösch­zug Frei­en­ohl, der mit der Fahrt­rich­tung durch die betrof­fe­ne Tun­nel­röh­re vor­gin­gen. Das Deut­sche Rote Kreuz über­nahm von hier die Rol­le des Ret­tungs­diens­tes.