Meh­re­re hun­dert Liter Alt­öl aus­ge­lau­fen

5. Juni 2013
von Redaktion

Mesche­de (Hoch­sauer­land)  Beim Umpum­pen von Alt­öl aus Fäs­sern in ein Spe­zi­al­fahr­zeug kam es am Diens­tag in Mesche­de an der Jahn­stra­ße auf dem Gelän­de einer Kfz-Werk­statt zu einem Aus­lau­fen von etwa 300 Liter der Flüs­sig­keit. Ver­mut­lich durch ein Ver­wech­se­lung von zwei Knöp­fen begann das Alt­öl­fahr­zeug nicht das Alt­öl anzu­sau­gen, son­dern bereits in dem Fahr­zeug befind­li­ches Alt­öl abzu­pum­pen. Als der Feh­ler kor­ri­giert wer­den konn­te, war bereits eine grö­ße­re Men­ge davon auf dem befes­tig­ten Unter­grund gelan­det. Sofor­ti­ge Ver­su­che, mög­lichst viel des frei­ge­setz­ten Alt­öls wie­der auf­zu­sau­gen, waren nur teil­wei­se erfolg­reich. Die Feu­er­wehr wur­de sofort ver­stän­digt und sicher­te

Kanal- und Gul­li­de­ckel, um eine Ablau­fen des Öls in die Kana­li­sa­ti­on zu ver­hin­dern. Wie viel Öl bis zum Ein­tref­fen der Feu­er­wehr bereits in die Kana­li­sa­ti­on gelangt ist, steht bis­lang noch nicht fest.

Die Unte­re Was­ser­be­hör­de und der Ruhr­ver­band wur­de infor­miert. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Exper­ten sehen kei­ne Gefahr für das Trink­was­ser in der Umge­bung, da das Öl die Kana­li­sa­ti­on nicht ver­las­sen konn­te. Aller­dings ist mit hoher Wahr­schein­lich­keit ein Teil des Öls unter die Asphalt­schicht gezo­gen, so dass die­se Deck­schicht ver­mut­lich teil­wei­se auf­ge­bro­chen und die dar­un­ter lie­gen­den Erd­schich­ten aus­ge­bag­gert wer­den müs­sen.