MdB Dirk Wie­se auf Tour zu Milch­zie­gen, Mut­ter­kü­hen und Gemüse

27. Juli 2021
von Redaktion

 

Hoch­sauer­land­kreis. Wäh­rend sei­ner dies­jäh­ri­gen Land­wirt­schafts­tour lern­te der hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags-abge­ord­ne­te und Frak­ti­ons­vi­ze, Dirk Wie­se, in der ver­gan­ge­nen Woche wie­der eini­ge Höfe mit beson­de­ren Ange­bo­ten kennen.

Platz für 6000 Legehennen

Los ging die Tour beim Fal­ken­hof auf der Almert in Ober­kir­chen. „Die Kom­bi­na­ti­on aus Bio-Zie­gen­milch und Hüh­ner­stall mit Platz für 6000 Lege­hen­nen hat mich beein­druckt, hier wur­de eine land­wirt­schaft­li­che Nische gekonnt genutzt, auch wenn es nicht immer ohne Pro­ble­me geht, denn die eine oder ande­re geplan­te EU-Ver­ord­nung könn­te den Blick in die Zukunft belas­ten“, so Dirk Wiese.

Dirk Wie­se (rechts) beim Besuch von Mut­ter­kü­hen des Hofs Wie­se in Sög­trop. (Foto: privat)

Mut­ter­kü­he in unse­rer Region

Am spä­ten Vor­mit­tag folg­ten dann unter der Beglei­tung des Vor­sit­zen­den vom SPD-Stadt­ver­band Schmal­len­berg, Ste­fan Voll­mer, zwei Besu­che bei Mut­ter­kuh­hal­tern, auf den Höfen Wie­se in Sög­trop und Hel­ler­mann in Altenil­pe. „Hier konn­te ich beim Wei­de­wech­sel einer Mut­ter­kuh­her­de dabei sein und haut­nah das Ver­hal­ten der Tie­re erle­ben. Auch dass die ein­jäh­ri­gen Tie­re sich nicht immer an die Wei­de­be­gren­zung hal­ten sorg­te für schnel­les Han­deln der Betrei­ber. „Die Hal­tung von Mut­ter­kü­hen trägt sehr zum Umwelt­schutz bei und ist in unse­rer ber­gi­gen Regi­on an vie­len Stel­len alter­na­tiv­los“, erklärt Wiese.

Gemü­se­kis­te aus der soli­da­ri­schen Landwirtschaft

Am frü­hen Nach­mit­tag ging die Tour wei­ter zur soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft „Grü­ne Viel­falt“ in Hei­ming­hau­sen. Initia­tor und Betrei­ber Sebas­ti­an Wolf führ­te über sein Gemü­se­feld mit einer gro­ßen Viel­falt an Gemü­sen und Sala­ten, wovon die Mit­glie­der der Soli­dar­ge­mein­schaft für einen monat­li­chen Bei­trag ein­mal wöchent­lich ihre Gemü­se­kis­te abho­len kön­nen. Dazu sagt Wie­se: „Die erst in die­sem Früh­jahr gegrün­de­te soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft hat sich schon gut ent­wi­ckelt und ich bin über­zeugt, dass die­ses Kon­zept Zukunft hat.“

 

Zum Abschluss der Tour besuch­te Dirk Wie­se dann noch den Hof Frig­ger in Bri­lon, auf dem eben­so Mut­ter­kü­he gehal­ten wer­den. Hier wur­de Wie­se beglei­tet von Josef Schrei­ber, dem Vor­sit­zen­den des Land­wirt­schaft­li­chen Kreis­ver­ban­des Hoch­sauer­land und Spre­cher der Bau­ern im Regie­rungs­be­zirk Arnsberg.

„Auf allen Höfen konn­te ich auch die­ses Mal wie­der inten­si­ve und gute Gesprä­che füh­ren, neu­es aus der Land­wirt­schaft erfah­ren und viel für mei­ne Arbeit im Deut­schen Bun­des­tag mit­neh­men“, erklärt Wie­se abschließend.