Mär­chen­haf­ter Zau­ber in Bri­lon

4. November 2013
von Redaktion

Mär­chen­haf­ter Zau­ber in Bri­lon

Ein beson­de­res Ereig­nis fand am Vor­abend des Aller­hei­li­gen­ta­ges in der Bri­lo­ner Innen­stadt statt: Im Rah­men der 9. Bri­lo­ner Nacht wur­de das Pro­jekt „Mär­chen­haft – Feen­haft“ auf­ge­führt. Es war gemein­sam von Cor­ne­lia Mün­de­lein (Gesamt­lei­tung), Susan­ne Lamot­te (musi­ka­li­sche Lei­tung) und Bea­te Rit­ter (Schau­spiel) kon­zi­piert und vor­be­rei­tet wor­den. Zwei Wochen lang hat­ten die Mit­glie­der der Neu­en Chor­werk­statt und die ande­ren Mit­wir­ken­den inten­siv geprobt. Ein mär­chen­haf­ter Zau­ber hat­te sich über die Stadt gelegt. Die Hand­lun­gen der mär­chen­haf­ten Nacht fan­den u.a. am Brun­nen beim Eiser­nen Mann in der Bahn­hof­stra­ße, am Kump auf dem Markt­platz, unter dem Rat­haus­bo­gen, im Haus Höve­ner und an ande­ren Stel­len auf der Bahn­hof­stra­ße statt. Das Atri­um der Spar­kas­se bil­de­te den Rah­men für das gro­ße Fina­le, mit meh­re­ren Chö­ren und Ein­la­gen der Musi­ker.

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Ver­klei­de­te Nacht­wäch­ter, bestehend aus den Hop­pe­cker Nacht­wäch­tern und den Sän­gern der Neu­en Chor­werk­statt, leuch­te­ten und lei­te­ten das Publi­kum auf ver­schlun­ge­nen Wegen von Sta­ti­on zu Sta­ti­on. An jeder Sta­ti­on wur­den Lie­der vor­ge­tra­gen, die musi­ka­lisch in Bezie­hung zur Mär­chen- und Feen­welt ste­hen.

 

Rum­pel­stilz­chen fehl­te eben­so wenig wie Rapun­zel, Schnee­witt­chen mit zahl­rei­chen Zwer­gen, Rapun­zel, Aschen­put­tel und der Bi-Ba-But­ze­mann. Ein Höhe­punkt war der Auf­tritt von Hän­sel und Gre­tel aus der gleich­na­mi­gen Oper von Engel­bert Hum­per­dinck. Die  Schnee­kö­ni­gin und die zum Fina­le „nicht ein­ge­la­de­ne“ hexen­haf­te 13. Fee (Bea­te Rit­ter) sorg­ten für stim­mungs­vol­le Situa­tio­nen.

Alle Gesän­ge wur­den frei vor­ge­tra­gen, ohne ver­stär­ken­de Elek­tro­nik; die strah­len­den Stim­men waren beein­dru­ckend. Außer der Neu­en Chor­werk­statt waren Hein­rich Boh­nen­käm­per an der Gitar­re, die Flö­ten­grup­pe Flau­tis­si­mo Ols­berg unter der Lei­tung von Clau­die Vol­pers-Küne­mund und die Tromm­ler­grup­pe aus Ols­berg mit dabei und run­de­ten das Pro­gramm ab.

Den Sän­gern und Musi­kern gelang es, die Zuhö­rer und Zuschau­er zu begeis­tern. Die von Cor­ne­lia Mün­de­lein ein­stu­dier­te Cho­reo­gra­phie bezog die Hand­lungs­or­te in das Gesche­hen ein. Die his­to­ri­schen Kos­tü­me, die die Frei­licht­büh­ne Hal­len­berg zur Ver­fü­gung gestellt hat­te, füg­ten sich wun­der­bar in Bri­lons Stadt­bild. Nach der Ver­an­stal­tung wur­de von vie­len der Wunsch nach einer Wie­der­ho­lung die­ser für Bri­lon neu­en Ver­an­stal­tungs­art geäu­ßert.