Made in Sun­dern – Rote Socken besuch­ten die Korn­bren­ne­rei

29. November 2018
von Redaktion

Sun­dern. Vom Enga­ge­ment und der Ein­satz­freu­de des Muse­ums­ver­ein Sun­dern konn­ten sich jetzt knapp drei­ßig „Roten Socken“ beim Besuch der „Alten Korn­bren­ne­rei“ in der Innen­stadt über­zeu­gen.
Die Mit­glie­der des Ver­eins haben sich zur Auf­ga­be gemacht, die Industrie‑, Hand­werks- und Wirt­schafts­ge­schich­te von Sun­dern durch sorg­fäl­tig zusam­men­ge­tra­ge­ne Werk­stü­cke und Expo­na­te dar­zu­stel­len. Die viel­fäl­ti­gen Aus­stel­lungs­stü­cke, Fotos und Bücher zei­gen die seit vie­len Jah­ren erfolg­rei­che indus­tri­el­le Ent­wick­lung in Sun­dern.
Franz Fin­ke und Franz Kai­ser vom Muse­ums­ver­ein, die die Grup­pe durch das wuch­ti­ge, alte Gebäu­de der ehe­ma­li­gen Korn­bren­ne­rei führ­ten, erin­ner­ten dar­an, dass bis 1966 im heu­ti­gen Muse­um Schnaps gebrannt wur­de. Etwa um 1500 wur­de das Gebäu­de, in dem sich jetzt die „Alte Korn­bren­ne­rei“ befin­det, als Wehr­turm errich­tet.
Die vie­len zu bestau­nen­den Aus­stel­lungs­stü­cke, die über­wie­gend unter dem Mot­to „Made in Sun­dern“ ste­hen, geben den Besu­chern einen brei­ten Über­blick von „Frü­her“ bis „Heu­te“ der Sun­de­raner Fir­men­ge­schich­te. Eine umfang­rei­che Aus­stel­lung von Groß- und Klein­kü­chen­ge­rä­ten, eine gro­ße Anzahl Leuch­ten aus den ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten sowie Maschi­nen, Schus­ter­werk­zeu­gen und Büro­ge­rät­schaf­ten zei­gen die gesam­te Schaf­fens­kraft der Sun­derner Betrie­be. Bezug­neh­mend auf die heu­ti­ge Aus­stat­tung von zahn­ärzt­li­chen Pra­xen erin­nern die aus­ge­stell­ten Gegen­stän­de, Bohr­ma­schi­nen und Betäu­bungs­ge­rät­schaf­ten aus einer Zahn­arzt­pra­xis der zurück­lie­gen­den Jahr­zehn­te eher an ein Gru­sel­ka­bi­nett.
Vie­le Fotos, umfang­rei­che Doku­men­te und gut erhal­te­ne Gerät­schaf­ten wie zum Bei­spiel Uni­form­tei­le und Fahr­plä­ne, die die viel­fäl­ti­ge Geschich­te der Röhr­tal­bahn dar­stel­len, wur­de den „Roten Socken“ von Ber­ni Buch­he­is­ter gezeigt.
Im Café der Bäcke­rei Hos­sel­mann klang der inter­es­san­te und kurz­wei­li­ge Nach­mit­tag für die Teil­neh­mer bei Kaf­fee und Kuchen aus.