Land­rat dis­ku­tiert mit Wohl­fahrts­ver­bän­den sozi­al­po­li­ti­sche Situa­ti­on

18. Dezember 2012
von Redaktion
Gespräch Wohlfahrtsverbände

Gespräch Wohl­fahrts­ver­bän­de

Hoch­sauer­land­kreis. Gemein­sam an einem Tisch – Land­rat Dr. Karl Schnei­der dis­ku­tier­te mit den Ver­bän­den der frei­en Wohl­fahrts­pfle­ge im Hoch­sauer­land­kreis über die sozi­al­po­li­ti­sche Situa­ti­on im Kreis. Teil­neh­mer der Run­de im Kreis­haus Mesche­de waren die Geschäfts­füh­rer der Cari­tas-Ver­bän­de Arns­berg, Mesche­de und Bri­lon, des Deut­schen Roten Kreu­zes in Arns­berg, Mesche­de und Bri­lon, der Dia­ko­nie Ruhr-Hell­weg und der Arbei­ter­wohl­fahrt Hochsauerland/Soest.

 

Ein Ziel der Ver­bän­de ist unter ande­rem, die ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Ver­sor­gungs­struk­tu­ren im Kreis zukunfts­fä­hig zu gestal­ten. Dazu sind Ände­run­gen im Wohn- und Teil­ha­be­ge­setz des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len (frü­her: Heim­ge­setz) sinn­voll. Der Hoch­sauer­land­kreis wird auf Wunsch der Wohl­fahrts­ver­bän­de ein Gespräch mit den Bun­des- und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten koor­di­nie­ren. Dort sol­len Vor­schlä­ge zur Ände­rung des Prüf­ver­fah­rens von sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen und ambu­lan­ten Diens­ten gemein­sam vor­ge­stellt wer­den.

 

Die Ver­bän­de schil­der­ten auch ihre Situa­ti­on im Wett­be­werb mit den pri­va­ten Anbie­tern. Dabei dis­ku­tier­ten die Fach­leu­te den Fach­kräf­te­man­gel im pfle­ge­ri­schen Bereich und die Alten­pfle­ge­aus­bil­dung ins­ge­samt. Land­rat Dr. Schnei­der infor­mier­te über die schwie­ri­ge Haus­halts­si­tua­ti­on des Hoch­sauer­land­krei­ses. Mehr als 70 Pro­zent des Gesamt­bud­gets von etwa 310 Mil­lio­nen Euro wer­den für sozia­le Auf­ga­ben auf­ge­wandt. Um den Men­schen zu hel­fen, die sich nicht allei­ne hel­fen kön­nen, sind das sinn­vol­le und not­wen­di­ge Aus­ga­ben.

 

Die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Ver­bän­den der Wohl­fahrts­pfle­ge und dem Hoch­sauer­land­kreis soll fort­ge­setzt wer­den. Dabei ste­hen auch The­men wie die Inklu­si­on oder die Fol­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels auf der Agen­da.