Kut­sch­un­fall in Grim­ling­hau­sen; Kut­sche­rin schwebt in Lebensgefahr

29. Juli 2015
von Redaktion
Polizei im Einsatz

Poli­zei im Einsatz

Best­wig (Hoch­sauer­land) Am Diens­tag fuhr eine Frau mit ihrer Kut­sche auf der Stra­ße Grim­ling­hau­sen ver­mut­lich in Rich­tung Vel­me­de. Ein Anwoh­ner aus Grim­ling­hau­sen hör­te gegen 18:15 Uhr einen lau­ten Knall, sah aber nichts. Er ging nach drau­ßen und hör­te etwas ent­fernt eine Frau vor Schmer­zen stöh­nen. Er schau­te nach und fand etwas ent­fernt eine Kut­sche mit einem Pferd davor gespannt. Zwi­schen Kut­sche und Pferd war die Frau ein­ge­klemmt und hat­te star­ke Schmer­zen. Gemein­sam mit sei­nem Sohn küm­mer­te sich der Anwoh­ner um die Frau und alar­mier­te einen Ret­tungs­wa­gen. Sie wur­de zunächst in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus gebracht, muss­te aber spä­ter noch mit Ret­tungs­hub­schrau­ber ver­legt wer­den. Die Frau schwebt der­zeit noch in Lebens­ge­fahr. Die 40-Jäh­ri­ge aus Best­wig gehört mit ihren Pfer­den und der Kut­sche mitt­ler­wei­le schon zum Orts­bild. Sie ist fast täg­lich fah­rend oder rei­tend in Best­wig, Vel­me­de und Umge­bung unter­wegs. Die Pfer­de wur­den von einem Anwoh­ner aus Grim­ling­hau­sen ver­sorgt und unter­ge­stellt. Die Kut­sche wur­de sicher­ge­stellt. Wie die ers­ten Ermitt­lun­gen nun erga­ben, muss die Frau mit ihrer Kut­sche von einem Auto kurz vor­her in rasan­ter und gefähr­den­der Wei­se in der Nähe von Grim­ling­hau­sen über­holt wor­den sein. Die Pfer­de, die nor­ma­ler­wei­se den Ver­kehr gewohnt sind, scheu­ten und gin­gen durch. Dabei wur­de die Frau vom Kutsch­bock gewor­fen und ein­ge­klemmt. Das Pferd rann­te noch etwa 50 Meter und blieb dann ste­hen. Die Poli­zei ermit­telt daher nun wegen Ver­kehrs­un­fall­flucht und fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung. Es wer­den Zeu­gen gesucht, die zu der Zeit im Bereich Grim­ling­hau­sen unter­wegs waren und das Über­hol­ma­nö­ver mög­li­cher­wei­se beob­ach­tet haben oder ander­wei­ti­ge Hin­wei­se auf das über­ho­len­de Fahr­zeug geben kön­nen. Sie wer­den gebe­ten, umge­hend Kon­takt mit der Poli­zei Mesche­de unter 0291–90200 aufzunehmen