Kom­mu­nen sagen NEIN zu häus­li­cher Gewalt Land­rat und Bür­ger­meis­ter unter­zeich­nen gemein­sa­mes Positionspapier

20. November 2013
von Redaktion

Kom­mu­nen sagen NEIN zu häus­li­cher Gewalt Land­rat und Bür­ger­meis­ter unter­zeich­nen gemein­sa­mes Positionspapier

Hoch­sauer­land­kreis. Der Hoch­sauer­land­kreis und sei­ne zwölf Städ­te und Gemein­den set­zen in einer gemein­sa­men Akti­on zum Inter­na­tio­na­len Tag der Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frau­en am 25. Novem­ber ein Zei­chen gegen häus­li­che Gewalt. Land­rat und Bür­ger­meis­ter sehen sich und ihre Ver­wal­tun­gen in einer Vor­bild­funk­ti­on und wer­den in ihren Ver­wal­tun­gen ver­schie­de­ne Maß­nah­men ansto­ßen. Das kön­nen z.B. ver­bes­ser­te Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te, Inter­ven­ti­ons­leit­fä­den und Fort­bil­dungs­maß­nah­men sein. Als ers­te Maß­nah­me ist ein gemein­sa­mer Not­fall­fly­er mit Infor­ma­tio­nen und Adres­sen geplant.

Häus­li­che Gewalt ist auch im Hoch­sauer­land­kreis ein gesell­schaft­li­ches Pro­blem und es muss davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass auch Unter­neh­men und öffent­li­che Ver­wal­tun­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen, die ent­we­der von häus­li­cher Gewalt bedroht oder betrof­fen sind – oder die­se aus­üben. Häus­li­che Gewalt beein­flusst die Arbeits­leis­tung, ver­ur­sacht gerin­ge­re Pro­duk­ti­vi­tät, län­ge­re Abwe­sen­heits- und Krank­heits­zei­ten, Stress und manch­mal auch Gewalt am Arbeitsplatz.

Häus­li­che Gewalt ist kei­ne Pri­vat­an­ge­le­gen­heit. Der Land­rat und die Bür­ger­meis­ter tre­ten den Aus­wir­kun­gen häus­li­cher Gewalt am Arbeits­platz mit den genann­ten Maß­nah­men ent­ge­gen. Zie­le sind die Öff­nung des Bli­ckes für das The­ma auch in den Ver­wal­tun­gen, damit Fäl­le häus­li­cher Gewalt erkannt und Unter­stüt­zung ange­bo­ten wer­den kann, und die Sen­si­bi­li­sie­rung für eine ver­wal­tungs­in­ter­ne brei­te Kom­mu­ni­ka­ti­on von Füh­rungs­kräf­ten, Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mitarbeitern.

Auch die Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis sol­len durch die­ses Posi­ti­ons­pa­pier ermu­tigt wer­den, das The­ma in ihren Fir­men zu etablieren.

Für Rück­fra­gen ste­hen die jewei­li­gen Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten zur Verfügung