Kli­ni­kum: Aus­bil­dungs­be­ginn für 31 Pfle­ge­fach­kräf­te

10. April 2019
von Administrator

31 ange­hen­de Gesund­heits- und Krankenpfleger/in star­te­ten ihre Aus­bil­dung
Anfang April in der Mesche­der Ver­bund­kran­ken­pfle­ge­schu­le des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land (Foto: Kli­ni­kum)

Hoch­sauer­land. 31 Berufs­star­ter haben in der letz­ten Woche ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zu Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­gern in der Mesche­der Ver­bund­kran­ken­pfle­ge­schu­le des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land begon­nen. Herz­lich begrüßt wur­den sie von Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäftsführung Kli­ni­kum Hoch­sauer­land, Meinolf König, Stand­ort­lei­tung St. Wal­bur­ga-Kran­ken­haus, Ali­na Eick­hoff, Per­so­nal­ent­wick­lung, Bar­ba­ra Bil­stein, Sta­ti­ons­lei­tung St. Wal­bur­ga-Kran­ken­haus, Mit­glie­dern der Jugend- und Aus­zu­bil­den­den­ver­tre­tung, Schülerinnen und Schülern des Unter­kur­ses sowie von Hei­de­lo­re Les­sig, Lei­te­rin der Ver­bund­kran­ken­pfle­ge­schu­le in Mesche­de sowie der Bil­dungs­stät­te für Gesund­heits­be­ru­fe in Arns­berg-Neheim und wei­te­ren Mit­glie­dern des Kol­le­gi­ums.

Inves­ti­ti­on in die Aus­bil­dung soll Fach­kräf­te­be­darf sichern

Hei­de­lo­re Les­sig hob her­vor, dass der neue Aus­bil­dungs­kurs in zwei­er­lei Hin­sicht beson­ders sei. Zum einen sei es gelun­gen, mit dem zusätz­li­chen zwei­ten Kurs die Anzahl der Aus­zu­bil­den­den im Unter­kurs der Mesche­der Ver­bund­kran­ken­pfle­ge­schu­le nahe­zu zu ver­dop­peln. Der bereits lau­fen­de ers­te Unter­kurs der Ver­bund­kran­ken­pfle­ge­schu­le war tra­di­tio­nell im August 2018 gestar­tet. Auch in der Arns­ber­ger Bil­dungs­stät­te für Gesund­heits­be­ru­fe haben bereits im Herbst 2018 erst­mals zwei Unter­kur­se ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum/zur Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ger/-in begon­nen. Mit den ver­stärk­ten Anstren­gun­gen und Inves­ti­tio­nen in eine gute eige­ne Aus­bil­dung will das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land dem stei­gen­den Fach­kräf­te­be­darf in der Pfle­ge begeg­nen.

Zusätz­li­cher Aus­bil­dungs­kurs mit bun­ter Grup­pe enga­gier­ter Berufs­ein­stei­ger

Schüler und Schülerinnen aus dem Vor­jah­res­kurs überreichten den
Berufs­star­tern einen selbst­kre­ierten süßen Will­kom­mens­gruß (Foto: Kli­ni­kum)

Hei­de­lo­re Les­sig ver­wies zum ande­ren auf eine wei­te­re Beson­der­heit des neu­en Aus­bil­dungs­kur­ses. So konn­ten für den Aus­bil­dungs­start in der Pfle­ge auch 19 hoch moti­vier­te Frau­en und Män­ner aus dem Koso­vo gewon­nen wer­den. Die Aus­zu­bil­den­den sind im Alter zwi­schen 18 und 26 Jah­ren, verfügen über sehr gute Deutsch­kennt­nis­se und hat­ten sich über eine Agen­tur um einen Aus­bil­dungs­platz im Kli­ni­kum Hoch­sauer­land bewor­ben. Die Aus­wahl­ge­sprä­che haben Anfang die­ses Jah­res im Koso­vo statt­ge­fun­den. Zwei Mit­ar­bei­te­rin­nen des Kli­ni­kums waren dazu für eine Woche eigens nach Pris­ti­na gereist. Herr Kem­per erin­ner­te dar­an, dass vor dem Kurs­start eini­ge recht­li­che und admi­nis­tra­ti­ve Hürden überwunden wer­den muss­ten. Für den Erfolg der Aus­bil­dung sei es nun wich­tig, dass sich die Azu­bis mög­lichst schnell hei­misch und im Kli­ni­kum Hoch­sauer­land wohl fühlen. Um einen guten Start zu ermög­li­chen, sei­en durch das Kli­ni­kum u.a. sechs Woh­nun­gen ange­mie­tet und möbliert wor­den. Die­se Woh­nun­gen wur­den als Wohn­ge­mein­schaf­ten für die Aus­zu­bil­den­den zur Verfügung gestellt, wobei die Miet­kos­ten von den Aus­zu­bil­den­den zu tra­gen sei­en. Auch eine Beglei­tung bei Behör­den­gän­gen und Unterstützung bei For­ma­li­tä­ten wer­de ange­bo­ten. Zur För­de­rung einer guten Inte­gra­ti­on fun­gier­ten zudem aus­ge­wähl­te Aus­zu­bil­den­de aus höhe­ren Aus­bil­dungs­jahr­gän­gen als Paten.

Hei­de­lo­re Les­sig mach­te deut­lich, dass sich das Schul­kol­le­gi­um inten­siv auf den neu­en Kurs vor­be­rei­tet habe und sich jetzt sehr auf die neu­en Aus­zu­bil­den­den freue. Wich­tig sei neben der Ver­mitt­lung der fach­li­chen Inhal­te ins­be­son­de­re auch auf kul­tu­rel­le Beson­der­hei­ten ein­ge­hen zu kön­nen.

Brei­tes Aus­bil­dungs­an­ge­bot

Mit über 2.500 Beschäf­tig­ten und in der Sum­me rund 300 Aus­zu­bil­den­den zählt das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land zu den größ­ten Arbeit­ge­bern und Aus­bil­dern der Regi­on. Die Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­aus­bil­dung ist neben der klas­si­schen Voll­zeit­aus­bil­dung auch in Teil­zeit­form mög­lich. Allen, die eine prak­ti­sche Pfle­ge­aus­bil­dung gleich mit einem Stu­di­um ver­bin­den möch­ten, bie­tet das Kli­ni­kum Hoch­sauer­land und die staat­li­che Hoch­schu­le für Gesund­heit (hsg) in Bochum die Mög­lich­keit, inner­halb von acht Semes­tern sowohl die Berufs­be­zeich­nung Gesund­heits- und Krankenpfleger/innen als auch den aka­de­mi­schen Grad des Bache­lor of Sci­ence zu erwer­ben.

Was vie­le noch nicht wis­sen: Neben der Pfle­ge­aus­bil­dung sind beim Kli­ni­kum auch eine gan­ze Rei­he wei­te­rer Berufs­aus­bil­dungs­gän­ge mög­lich, z. B. Kauf­man­n/-frau für Büromanagement, Fachinformatiker/in – Sys­tem­in­te­gra­ti­on, Fachlagerist/in, Elektroniker/in – Ener­gie- u. Gebäu­de­tech­nik, Anlagenmechaniker/in – Sani­tär-, Hei­zungs- u. Kli­ma­tech­nik, Medizinische/r Fachangestellte/r sowie Operationstechnische/r Assistent/in.

Bewer­bun­gen für Herbst 2019 sind noch mög­lich

Für den Start der nächs­ten Aus­bil­dungs­kur­se im August (Mesche­de) und Okto­ber (Arns­berg) sind noch Aus­bil­dungs­plät­ze zu ver­ge­ben. Schul­ab­gän­ger kön­nen sich unter Tel. 02932 980–248140 oder www.klinikum-hochsauerland.de/karriere infor­mie­ren und bewer­ben.