Kenn­zei­chen machen Rei­tern den Weg frei: HSK erin­nert Pfer­de­freun­de an den Erwerb der Jah­res­pla­ket­ten

4. Januar 2013
von Redaktion

Hoch­sauer­land­kreis. Der Hoch­sauer­land­kreis erin­nert alle Pfer­de­freun­de an den Erwerb der Jah­res­pla­ket­ten 2013. Danach ist jeder, der in der frei­en Land­schaft oder im Wald rei­tet, ver­pflich­tet, ein gut sicht­ba­res und beid­sei­tig am Zaum­zeug des Pfer­des ange­brach­tes gül­ti­ges Kenn­zei­chen füh­ren. Das betrifft sowohl die Benut­zung pri­va­ter, als auch öffent­li­cher Stra­ßen und Wege. Auf die­se Bestim­mung des Land­schafts­ge­set­zes weist der Hoch­sauer­land­kreis hin und erin­nert alle Pfer­de­lieb­ha­ber dar­an, die not­wen­di­gen Jah­res­pla­ket­ten zu erwer­ben.

 

Die Reit­kenn­zei­chen wer­den beim Hoch­sauer­land­kreis von der Unte­ren Land­schafts­be­hör­de aus­ge­ge­ben und auf Antrag zuge­sandt. Die zwei gel­ben Schil­der (Reit­kenn­zei­chen) bezie­hen sich immer auf den Rei­ter und bestehen aus einer Tafel mit jähr­lich zu wech­seln­den farb­li­chen Auf­kle­bern (Rei­ter­pla­ket­ten). Ab Janu­ar sind nur Reit­kenn­zei­chen mit einer „oran­ge­nen“ Pla­ket­te und den Zif­fern „13“ gül­tig.

 

Für Ein­zel­rei­ter beträgt die Reit­ab­ga­be 25 Euro pro Jahr plus Ver­wal­tungs­ge­büh­ren. Beim Erst­an­trag fal­len für Tafel und Pla­ket­te Kos­ten in Höhe von ins­ge­samt 38,20 Euro an. In den Fol­ge­jah­ren wird dann ledig­lich der Auf­kle­ber fäl­lig, der 30,30 Euro kos­tet. Für Rei­ter­hö­fe wird ein Betrag von 75 Euro pro Kenn­zei­chen plus Ver­wal­tungs­ge­büh­ren fäl­lig. Die Reit­ab­ga­be wird dazu ver­wen­det, Schä­den zu besei­ti­gen, die Grund­stücks­ei­gen­tü­mern durch das erlaub­te Rei­ten ent­ste­hen.

 

In der frei­en Land­schaft ist das Rei­ten nicht nur auf öffent­li­chen Ver­kehrs­flä­chen, son­dern all­ge­mein auch auf pri­va­ten Stra­ßen und Wegen erlaubt. Zur frei­en Land­schaft zäh­len aber nicht der Wald, die im Zusam­men­hang bebau­ten Orts­tei­le (Stadt, Gemein­de) und die Grün­flä­chen inner­halb einer bebau­ten Orts­la­ge. Nach der im Hoch­sauer­land­kreis bestehen­den Frei­stel­lungs­re­ge­lung ist das Rei­ten im Wald auf allen pri­va­ten Stra­ßen und Wegen zuläs­sig.

 

Das Rei­ten ist nicht frei­ge­ge­ben auf gesetz­lich gekenn­zeich­ne­ten Wan­der­we­gen und -pfa­den, Sport-, Lehr-, und Trimm­pfa­den, im Bereich von Böschun­gen, Wald­schnei­sen, Rücke­gas­sen, Schleif­spu­ren, Wild­wech­seln, Lei­tungs­tras­sen und Tram­pel­pfa­den. Außer­dem darf nicht gerit­ten wer­den in Gär­ten, Hof­räu­men und sons­ti­gen zum pri­va­ten Wohn­be­reich gehö­ren­den oder einem gewerb­li­chen oder öffent­li­chen Betrieb die­nen­den Flä­chen. Eben­falls nicht zuläs­sig ist das Rei­ten abseits von Stra­ßen und Wegen in allen Natur- und Land­schafts­schutz­ge­bie­ten sowie geschütz­ten Bio­to­pen.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind erhält­lich bei der Unte­ren Land­schafts­be­hör­de des Hoch­sauer­land­krei­ses unter Tele­fon  0291/94–1657 oder im Inter­net unter www.hochsauerlandkreis.de. Hier ist der Reit­an­trag 2013 auch online abruf­bar.