Kei­ne Eini­gung bei Ver­kehrs­un­fall in Brilon

3. April 2013
von Redaktion

Bri­lon (Hoch­sauer­land) Am Mon­tag kam es in Bri­lon zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein 74-jäh­ri­ger Mann aus Bri­lon fuhr mit sei­nem Golf rück­wärts aus der Gara­ge auf die Stra­ße. Dabei stieß er mit dem Audi eines 82-jäh­ri­gen Bri­lo­ners zusam­men. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand jeweils rund 1.000 Euro Sach­scha­den. Da man den glei­chen Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter hat und sich auch zunächst einig über die Ver­ur­sa­chung schien, ging man am nächs­ten Tag gemein­sam zur Ver­si­che­rung. Dort ent­stand aber plötz­lich Unei­nig­keit über die Fra­ge, wer denn nun den Unfall ver­ur­sacht hat. Zur Klä­rung der Fra­ge ging man dar­auf­hin gemein­sam zur Poli­zei. Dort schil­der­te man den Unfall, die Beam­ten besa­hen sich die Fahr­zeu­ge und kamen zu dem Schluss, dass die Ver­ur­sa­chung bei dem 74-jäh­ri­gen Golf­fah­rer zu set­zen ist, da die­ser aus einer Grund­stücks­ein­fahrt hin­aus in den flie­ßen­den Ver­kehr ein­ge­fah­ren ist und somit beson­de­re Vor­sicht hät­te wal­ten las­sen müs­sen. Mit die­ser Lösung schien der Bri­lo­ner aber offen­sicht­lich nicht zufrie­den zu sein. Das dafür vor­ge­se­he­ne Ver­warn­geld in Höhe von 35,- Euro woll­te er nicht zah­len. Statt­des­sen wur­de nun eine Unfall­an­zei­ge gefer­tigt und eine drit­te Stel­le wird sich jetzt mit der Fra­ge der Unfall­ver­ur­sa­chung beschäf­ti­gen müssen.

Es bleibt abzu­war­ten, ob deren Ent­schei­dung ange­nom­men wird.