Kann auch Sun­dern als Fairtra­de Town punk­ten?

31. Januar 2017
von Redaktion

Sun­dern /Balve.: Seit vie­len Jah­ren unter­stützt der Eine Welt Laden durch den Ver­kauf von fair gehan­del­ten Pro­duk­ten Klein­bau­ern, Far­mer und Plan­ta­gen­ar­bei­ter in den süd­li­chen Ent­wick­lungs­län­dern. Um die­ses inner­halb von Sun­dern auf eine noch brei­te­re Basis zu stel­len, möch­ten sich die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des Eine Welt Laden wei­ter mit dem The­ma Fairtra­de Town aus­ein­an­der­set­zen.

Enga­giert und offen infor­mier­ten jetzt Mit­glie­der der „Drit­ten Welt Grup­pe Bal­ve“ die Mit­glie­der, Freun­de und För­de­rer des „Eine-Welt-Laden Sun­dern“ über ihre erfolg­rei­che Fairtra­de Bal­ve – Kam­pa­gne.

Etwa 18 Mona­te, so Bir­git Schä­fer von der Kol­pings­fa­mi­lie Bal­ve, habe es vom Start bis zur Zer­ti­fi­zie­rung im Jah­re 2014 gebraucht. Ihr Mit­strei­ter Her­mann Kreke­ler, der sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren inner­halb der Kol­pings­fa­mi­lie inten­siv um das The­ma „Hil­fe für Rumä­ni­en“ geküm­mert hat, infor­mier­te dar­über, wie wich­tig es gewe­sen ist, die ört­li­chen Ver­ei­ne, Ver­bän­de und die Kir­chen in die Über­le­gun­gen zur Fairtra­de Town offen und trans­pa­rent ein­zu­bin­den.

Städ­te die im Rah­men einer Zer­ti­fi­zie­rung die Bezeich­nung Fairtra­de – Town ver­lie­hen bekom­men haben, för­dern sowohl im Bereich der Zivil­ge­sell­schaft als auch im Bereich Wirt­schaft und Poli­tik gezielt den Han­del mit fair und nach­hal­tig erzeug­ten Waren.

Die Fairtra­de – Stadt Bal­ve hat sich zur Auf­ga­be gemacht, so Bir­git Schä­fer wei­ter, gezielt den fai­ren Han­del auf kom­mu­na­ler Ebe­ne zu för­dern. Dar­über hin­aus sei zu erken­nen, dass Städ­te und Händ­ler, die sich an der Akti­on betei­li­gen, glei­cher­ma­ßen von fair gehan­del­ten Pro­duk­ten pro­fi­tie­ren.

Die wei­te­re Abstim­mung inner­halb der Akti­ons­grup­pe und eine ers­te Infor­ma­ti­on über die erfor­der­li­chen Abläu­fe an die poli­ti­schen Ver­tre­ter der Stadt soll im Febru­ar erfol­gen.