Jusos im HSK: Gleich­ge­schlecht­li­che Part­ner­schaf­ten – die Hal­tung von Patrick Sen­s­burg ist kei­nes­wegs zeit­ge­mäß und abso­lut unbe­grün­det

14. Februar 2013
von Redaktion

Die For­de­rung der Jusos im HSK zur Öff­nung der Ehe für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re lehn­te der hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Patrick Sen­s­burg (CDU) ohne Argu­men­te und mit einem nicht the­men­be­zo­ge­nen Fokus auf die Fami­li­en­po­li­tik ab. Wenn man die­ses The­ma – zurecht – der­art in den Mit­tel­punkt stellt, dann soll­te man sich auch ernst­haft Gedan­ken über die vor kur­zem erschie­ne­ne Kri­tik an der eige­nen Fami­li­en­po­li­tik des von der Bun­des­re­gie­rung beauf­trag­ten Gut­ach­ter­krei­ses machen.

Die rück­wärts­ge­wand­te Posi­tio­nie­rung der CDU war auch für Ron­ny Poh­le, Vor­stands­mit­glied der Les­ben und Schwu­len in der Uni­on, Grund genug kur­zer­hand sei­nen CDU-Mit­glieds­aus­weis zu zer­schnei­den und der SPD bei­zu­tre­ten.

„Jeden mit Glück zu erfül­len, das ist gut“, wuss­te schon Ber­told Brecht. Mög­lichst vie­len Men­schen zum Glück zu ver­hel­fen soll­te der obers­te Grund­satz für jeden Poli­ti­ker sein. Sicher­lich kann man über den Weg strei­ten, dafür müs­sen dann aber auch Argu­men­te vor­ge­bracht wer­den.

Eine begrün­de­te Stel­lung­nah­me ist jeder Volks­ver­tre­ter den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern schul­dig. An die­ser Stel­le soll­te sich Herr Sen­s­burg ein Bei­spiel an sei­nen Par­tei­freun­den in Groß­bri­tan­ni­en neh­men, die unlängst die for­ma­le Ehe­schlie­ßung für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re im Unter­haus ermög­licht haben.

Die Öff­nung der Ehe für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re wür­de das Gerech­tig­keits­emp­fin­den vie­ler tau­send Men­schen in unse­rem Land stär­ken und es eini­gen eltern­lo­sen Kin­dern ermög­li­chen, in einem fami­liä­ren Umfeld statt in einem Heim auf­zu­wach­sen.

Des­halb for­dern die Jusos im HSK die Öff­nung der Ehe für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re! „Herr Sen­s­burg muss auf der Höhe der Zeit sein und sich von sei­nem gedan­ken- und argu­ment­lo­sen Stand­punkt tren­nen!“, so Ser­hat Sari­ka­ya, Vor­sit­zen­der der Jusos im HSK.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Jusos im HSK immer aktu­ell unter www.jusos-hsk.de oder auf Face­book.