Jusos im HSK: Glei­che Rech­te für alle Paa­re

25. Januar 2013
von Redaktion

Der Bun­des­vor­sit­zen­de der Jun­gen Uni­on, Phil­ipp Miß­fel­der, rät dazu die Gleich­stel­lung von homo- und hete­ro­se­xu­el­len Lebens­ge­mein­schaf­ten nicht „zu einem Sym­bol­the­ma hoch­zu­jaz­zen“. Doch genau das muss es sein, denn es zeigt den Unter­schied zwi­schen moder­ner und kon­ser­va­ti­ver Gesell­schafts­po­li­tik. Es zeigt wel­chen Men­schen Wert­schät­zung ent­ge­gen­ge­bracht wird.
Bei der Hal­tung der CDU/CSU han­delt es sich ledig­lich um eine Ver­stei­fung auf rück­stän­di­ge Rol­len­bil­der. Dafür gibt es kei­ne ver­nünf­ti­ge Begrün­dung. Das weiß auch die Lan­des­vor­sit­zen­de der rhein­land-pfäl­zi­schen CDU, Julia Klöck­ner, die sich nicht erklä­ren kann, war­um homo­se­xu­el­len Paa­ren bei Über­nah­me der glei­chen Pflich­ten, die auch auf tra­di­tio­nel­le Ehe­paa­re zurück­fal­len, nicht auch die glei­chen Rech­te zuge­spro­chen wer­den. Genau wie tra­di­tio­nel­le Ehe­paa­re sind homo­se­xu­el­le Lebens­part­ner unter­ein­an­der unter­halts­pflich­tig und wer­den bei der Gewäh­rung von Leis­tun­gen wie z.B. dem Arbeits­lo­sen­geld klas­si­schen Ehen gleich­ge­stellt. Trotz­dem wer­den die Lebens­part­ner ein­kom­mens­steu­er­recht­lich wie zwei ledi­ge Per­so­nen behan­delt. Die Adop­ti­on eines frem­den Kin­des wird gleich­ge­schlecht­li­chen Paa­ren  ver­wehrt, obwohl ver­schie­dens­te Unter­su­chun­gen gezeigt haben, dass Kin­der in gleich­ge­schlecht­li­chen Part­ner­schaf­ten mit der glei­chen Für­sor­ge auf­wach­sen, wie dies bei hete­ro­se­xu­el­len Paa­ren der Fall ist.
Die Jusos im HSK for­dern eine Öff­nung der Ehe für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re. Die­se ist recht­lich mög­lich, da das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sehr wahr­schein­lich von der bis­lang gefor­der­ten Geschlechts­ver­schie­den­heit bei der Ehe abrü­cken wird.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Jusos im HSK immer aktu­ell unter www.jusos-hsk.de oder auf Face­book.