Jazz mit Eva Kles­se in der Alten Syn­ago­ge

11. April 2016
von Redaktion

Klesse-Juan-Martin-Koch-2Letz­te Kul­tur­ring-Ver­an­stal­tung der Spiel­zeit 2015/16
Mesche­de. „Jazz in der Alten Syn­ago­ge“ bil­det den Abschluss der Spiel­zeit 2015/16 des Mesche­der Kul­tur­rings. In der stim­mungs­vol­len Atmo­sphä­re die­ses schö­nen Rau­mes ist das Eva Kles­se-Quar­tett am kom­men­den Sonn­tag zu Gast. Die Schlag­zeu­ge­rin Eva Kles­se ist in Werl auf­ge­wach­sen, hör­te im Eltern­haus Klas­sik, spiel­te anfäng­lich Pop- und Rock­mu­sik und begann sich wäh­rend ihrer Gym­na­si­al­zeit für den Jazz zu begeis­tern.
2005 kam sie nach Leip­zig, wo sie in Hein­rich Köb­ber­ling den für sie idea­len Leh­rer fand. 2013 schloss sie ihr Stu­di­um ab. Dies war für Eva Kles­se ein magi­sches Jahr: sie stell­te ihr Quar­tett zusam­men, wur­de mit dem Leip­zi­ger Jazz­nach­wuchs­preis aus­ge­zeich­net und spiel­te mit ihrer Band zahl­rei­che Kon­zer­te, u. a. auch bei nam­haf­ten Fes­ti­vals wie dem Ber­li­ner Jazz­fest, den Leip­zi­ger und Dort­mun­der Jazz­ta­gen und hat­te meh­re­re Rund­funk­auf­nah­men (NDR, WDR, BR, Deutsch­land­funk).
Eva Kles­se hat mit der Band ihr musi­ka­li­sches Zen­trum gefun­den. Die Grup­pe ent­wi­ckelt einen eige­nen Sound und eine eige­ne Dyna­mik – viel­leicht gera­de des­halb, weil es der Band­lea­de­rin gelingt, ganz unter­schied­li­che Tem­pe­ra­men­te zu inte­grie­ren: der Pia­nist Phil­ip Frisch­korn bringt einen klas­si­schen und roman­ti­schen Ein­fluss ins Spiel, schöpft der Saxo­pho­nist Evge­ny Ring sei­ne Expres­si­vi­tät aus den Kraft­quel­len des Jazz und der Bas­sist Robert Lucaciu öff­ne­te die Räu­me in Rich­tung freie Impro­vi­sa­ti­on.
Eva Kles­se ist in zahl­rei­chen Pro­jek­ten tätig, aktu­ell u. a. in der Jorin­de Jelen-Band, im Julia Hüls­mann-Oktett, im Trio „No Kis­sing“ sowie im Eva Kles­se-Quar­tett, für wel­ches sie auch als Kom­po­nis­tin wirkt. Kon­zert­rei­sen führ­ten sie u. a. in die USA, nach Chi­le, Frank­reich und Chi­na. 2013 wur­de Eva mit dem Leip­zi­ger Jazz­nach­wuchs­preis der Mari­on-Ermer-Stif­tung aus­ge­zeich­net.
„Xenon“ ist das Kon­zert in Mesche­de über­schrie­ben – „Xenon“ ist der Titel ihres Debüt­al­bums, wel­ches mit dem Echo Jazz 2015 in der Kate­go­rie „New­co­mer des Jah­res“ aus­ge­zeich­net wur­de.
Ter­min: Sonn­tag, 17.4. – 18.00 Uhr Ort: Bür­ger­zen­trum Alte Syn­ago­ge Mesche­de, Kamp­stra­ße Kar­ten: 17,00 € (auch ermä­ßig­te) in den Mesche­der Bür­ger­bü­ros (0291/205–136 und an der Abend­kas­se