Ins­ge­samt 750.000 Euro für Sundern

23. Juni 2015
von Redaktion

Dirk Wie­se (MdB): Der Bund wird sei­ner Ver­ant­wor­tung in der Flücht­lings­po­li­tik gerecht. Ins­ge­samt 750.000 Euro für Sundern

Welt­weit sind die Flücht­lings­zah­len seit Beginn des Jah­res wei­ter dras­tisch gestie­gen. Die Zahl der bun­des­wei­ten Asyl­an­trä­ge soll sich bis Jah­res­en­de auf 400.000 ver­dop­peln. NRW muss sich auf mehr als 80.000 neue Flücht­lin­ge ein­stel­len. „Es tut gut zu sehen, mit wie viel Hilfs­be­reit­schaft Flücht­lin­gen in Sun­dern begeg­net wird“, stellt der SPD- Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dirk Wie­se fest. „Die Ver­sor­gung von Flücht­lin­gen ist eine gesamt­staat­li­che Auf­ga­be. Wir wol­len die Will­kom­mens­kul­tur, die ins­be­son­de­re in Sun­dern vor­herrscht, nicht dadurch gefähr­den, dass frei­wil­li­ge kom­mu­na­le Leis­tun­gen bei Bil­dung, Frei­zeit und Kul­tur gestri­chen wer­den. Daher kom­men die neu­en Sofort­hil­fen des Bun­des genau zur rich­ti­gen Zeit“, so der Sauer­län­der Bundestagsabgeordnete.

 

Gro­ßes Lob auch vom Vor­sit­zen­den des im Rat der Stadt Sun­dern zustän­di­gen Fach­aus­schus­ses Jens Kunen (SPD). „Die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen und deren Unter­brin­gung und Betreu­ung ist eine natio­na­le Auf­ga­be. Es ist gut, dass Bund und Land sich jetzt stär­ker enga­gie­ren.“ Das Geld steht zum Bei­spiel für die wei­te­re Unter­brin­gung und Betreu­ung der Flücht­lin­ge in Sun­dern zur Ver­fü­gung. Kunen begrüßt dar­über hin­aus die Bemü­hung der SPD Abge­ord­ne­ten im Bun­des­tag das Asyl­ver­fah­ren zu ver­kür­zen und die Inte­gra­ti­on in Aus­bil­dung und Arbeit zu erleichtern.