In den Bann und an die Bahn zie­hen

5. Juni 2013
von Redaktion

Vor­be­rei­tun­gen für Bob&Skeleton WM 2015 lau­fen: Glanz und Akzep­tanz weit über Regi­on hin­aus – Test­lauf zur WM ist der Bob&Skeleton Welt­cup im Janu­ar 2014

Hoch­sauer­land­kreis. Die FIBT Bob&Skeleton WM 2015 in Win­ter­berg soll alle in den Bann und noch bes­ser: an die Bahn zie­hen. Wir sind Gast­ge­ber für die Welt des Kufen­sports – so lau­tet das Cre­do.

 

Am Mon­tag (03.06.) stell­te Kreis­di­rek­tor Dr. Klaus Dra­then dem Aus­schuss für Wirt­schaft, Tou­ris­mus und Struk­tur des Hoch­sauer­land­krei­ses die Zie­le, die mit den Vor­be­rei­tun­gen zum Bob und Rodel-Ereig­nis 2015 am Win­ter­ber­ger Eis­ka­nal erreicht wer­den sol­len, vor.

 

„Vom 23. Febru­ar bis 08. März 2015 wol­len wir die WM frucht­bar machen für eine Viel­zahl von Akti­vi­tä­ten“, sag­te Dr. Dra­then, der in der Welt­meis­ter­schaft kein Hand­lungs­feld für Spe-zia­lis­ten sieht, son­dern eine breit auf­ge­stell­te Wer­bung für die Regi­on: „Es ist die brei­te Ak-zep­tanz, die wir mit die­ser gro­ßen Chan­ce, eine Welt­meis­ter­schaft aus­zu­rich­ten, ver­bin­den.“ Unter­schied­lichs­te Ansät­ze wer­den in den ver­schie­de­nen Hand­lungs­fel­dern zur Vor­be­rei­tung auf das Groß­ereig­nis berück­sich­tigt. Die­se zie­len auf die Stei­ge­rung der Bekannt­heit der Regi­on nach dem Mot­to: „Die Bob­bahn ist gut für das Sauer­land“.

 

Ein attrak­ti­ves Rah­men­pro­gramm soll im Schnitt 3.000 Tages­be­su­cher nach Win­ter­berg und an die Bob­bahn holen. „Wir gestal­ten die­sen Zeit­raum der WM-Tage so dyna­misch, dass wir eine Stei­ge­rung der Über­nach­tun­gen um 30 Pro­zent erwar­ten“, sag­te Dr. Dra­then.

 

Die Schu­len wer­den ein­ge­bun­den, Sport­in­ter­nat und Berufs­be­ra­tung enga­gie­ren sich für hoch­span­nen­de The­men: Wie sieht bei­spiels­wei­se eine Leis­tungs­sport­kar­rie­re aus? Wie las­sen sich Schu­le, Aus­bil­dung, Stu­di­um und Leis­tungs­sport ver­bin­den?

Fra­gen und Ant­wor­ten, die in die Zei­ten der WM 2015 gera­de­zu auf­drän­gen.

 

Die Ver­ei­ne des Kufen­sports haben Mög­lich­kei­ten, sich zu prä­sen­tie­ren, es gibt Unter­hal­tung und auch Glanz. Trans­por­tiert wer­den soll das Ereig­nis mit Hil­fe vie­ler Medi­en: „Wir wol­len eine Reich­wei­te von ins­ge­samt 200 Mil­lio­nen Men­schen errei­chen.“ Das ist die Grund­la­ge für Spon­so­ren: 10 neue sol­len zur WM hin­zu kom­men.

 

Die Beto­nung liegt auf Akzep­tanz, auf Iden­ti­tät mit der Bahn und ihren Mög­lich­kei­ten“, so Dr. Dra­then. Dass die Bob­bahn Poten­zi­al und Wir­kung hat, habe sie bereits bewie­sen. Die Aus­rich­tung der WM treibt Inves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur wie dem Neu­bau des Bahn­hofs Win­ter­berg vor­an. In die­sem Sin­ne sei die Bob­bahn auch ein Wirt­schafts­mo­tor für die Regi­on.

 

Warm­lau­fen für das Ereig­nis in 2014 wol­len sich die Orga­ni­sa­to­ren bereits in 2014: „Der Bob&Skeleton Welt­cup im Janu­ar ist unser Test­lauf.“