Im Gespräch mit dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um

24. Februar 2016
von Redaktion

Die SPD-Regio­nal­rats­frak­ti­on aus Arns­berg infor­mier­te sich über den Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan
2016-02-17 Berlin BMVIDie SPD-Regio­nal­rats­frak­ti­on war nach Ber­lin gefah­ren, um sich zusam­men mit den hei­mi­schen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dirk Wie­se, Wil­li Bra­se und Petra Cro­ne im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um nach dem Stand des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans zu erkun­di­gen. Der Per­sön­li­che Refe­rent des Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tärs Fer­le­mann begrüß­te die Grup­pe im Minis­te­ri­um.
„Wir haben in unse­rem Gespräch erfah­ren, dass man nun auch im Minis­te­ri­um im Bereich der Schie­ne die Ruhr-Sieg-Stre­cke als Gan­zes unter­sucht und die Vor­tei­le der Kor­ri­dor­be­trach­tung erkannt hat.“ So Hans Wal­ter Schnei­der, Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Regio­nal­rat Arns­berg aus dem Hoch­sauer­land­kreis.
Die Ruhr-Sieg-Stre­cke ist Teil der Ach­se Köln/Ha­gen-Sie­gen-Gie­ßen-Hanau und damit die ein­zi­ge sinn­vol­le Alter­na­tiv­rou­te zu den Mit­tel­rhein­stre­cken (ins­be­son­de­re für Rich­tung Bayern/Südosteuropa). Der Eisen­bahn­kor­ri­dor Mit­tel­rhein­ach­se – Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karls­ru­he weist die höchs­ten Zug­be­las­tun­gen und gleich­zei­tig die größ­ten Eng­päs­se im deut­schen Eisen­bahn­netz auf. Die­se Eng­päs­se füh­ren dazu, dass die für die Schie­ne erreich­ba­ren Nach­fra­ge­po­ten­tia­le nicht aus­ge­schöpft wer­den kön­nen.
Mit ver­gleichs­wei­se gerin­gem Auf­wand lie­ße sich bereits eine Ent­las­tung der Mit­tel­rhein­stre­cken um 20 Güter­zü­ge pro Tag erzie­len. Bei zusätz­li­cher Rea­li­sie­rung der Aus­bau­stu­fe 2 erhöh­te sich die Ent­las­tung der Mit­tel­rhein­stre­cken auf etwa 35 Güter­zü­ge pro Tag.
„Wir begrü­ßen, dass die Bedeu­tung des Aus­baus der Ruhr-Sieg-Stre­cke für den Nord­kor­ri­dor des deut­schen Schie­nen­net­zes erkannt wur­de und sei­ne Finan­zie­rung im Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan 2015 Berück­sich­ti­gung fin­det. Dies bedeu­tet näm­lich gleich­zei­tig die lang­fris­ti­ge Siche­rung der Trans­port­we­ge für unse­re hei­mi­schen Unter­neh­men, eine Ver­bes­se­rung des Per­so­nen­nah­ver­kehrs in unse­rer Regi­on und den Aus­bau des Lärm­schut­zes ent­lang der Stre­cke.“ bewer­te­te Schnei­der das Gesprächs­er­geb­nis.
2016-02-17 Berlin BMVI
Bildt: v.l.: Sabi­ne Meh­wald (Besu­cher­dienst), Ott­mar Haar­dt (Regio­nal­rats­mit­glied aus Sie­gen-Witt­gen­stein), Han­na Schul­ze (Frak­ti­ons­mit­glied aus dem Mär­ki­schen Kreis), Harald Metz­ger (Regio­nal­rats­mit­glied aus dem Mär­ki­schen Kreis), Hans Wal­ter Schnei­der (Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Regio­nal­rat aus dem Hoch­sauer­land­kreis), Bernd Bansch­kus (Regio­nal­rats­mit­glied aus dem Kreis Olpe), Tobi­as Neh­rich (BMVI, Refe­rat DG 11), Grit­ta Goes­mann (Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­re­rin), Flo­ri­an Böhm (BMVI, Refe­rat G12)