„Hier soll­ten Rosen blü­hen…“

4. Januar 2013
von Redaktion
Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Dörte Bald, Susanne Müller-Hornbach und Jee Young Phillips

Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Dör­te Bald, Susan­ne Mül­ler-Horn­bach und Jee Young Phil­lips

Lesung und Musik in der Mesche­der Stadt­hal­le Mesche­de (Hoch­sauer­land) Gro­ße Musik und inni­ge Lyrik, Mes­sen und Annä­he­rung der Küns­te zugleich: Unter dem Titel „Hier soll­ten Rosen blü­hen“ ver­bin­den sich am Diens­tag, 15. Janu­ar 2013, um 20 Uhr in der Mesche­der Stadt­hal­le Tex­te von Jens Peter Jacob­sen mit Wer­ken von Johan­nes Brahms, ver­schmel­zen Wor­te und Musik in Wohl­klang.

Die Sona­ten von Brahms sind ein Höhe­punkt der Cel­lo-Lite­ra­tur und wer­den durch die gekonn­te künst­le­ri­sche Inter­pre­ta­ti­on von Susan­ne Mül­ler-Horn­bach (Cel­lo) und Jee Young Phil­lips (Kla­vier) zum Leben erweckt. Die Aus­zü­ge aus Jacob­sens Roman „Niels Lyh­ne“ liest Dör­te Bald und führt das Publi­kum damit in die Mit­te des roman­ti­schen Den­kens und Füh­lens.

Der Roman „Niels Lyh­ne“ erschien 1880, die e-Moll-Sona­te von Brahms ent­stand 1865, die F-Dur- Sona­te 1886. Auf ganz unter­schied­li­che Wei­se spie­geln Text und Musik im Wech­sel­spiel die Sehn­sucht und das Suchen nach neu­en Wer­ten im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert wider. Es ist zudem wahr­schein­lich, dass der bele­se­ne Brahms die popu­lä­ren Bücher sei­nes Zeit­ge­nos­sen Jacob­sen kann­te.

Kar­ten für die Kul­tur­ring-Ver­an­stal­tung am Diens­tag, 15. Janu­ar, um 20 Uhr in der Stadt­hal­le sind zum Preis von 15,00 Euro (sowie erm. Kar­ten) in den Mesche­de Bür­ger­bü­ros (Tel.: 0291/205–136) und an der Abend­kas­se erhält­lich.