Groß­brand in Mesche­de Ens­te die ers­ten Fotos UPDATE III – Brand­ur­sa­che abschlie­ßend nicht mehr ermittelbar

12. August 2013
von Redaktion

Groß­brand in Mesche­de Ens­te die ers­ten Fotos

Feu­er­wehr Mesche­de, Ols­berg und Arns­berg  mit über 100 Per­so­nen im Einsatz

1 2 3Mesche­de Ens­te (Hoch­sauer­land) Am Sonn­tag­nach­mit­tag, 11.8.13 gegen 14.30Uhr wur­de zuerst eine unkla­re Rauch­ent­wick­lung im Indus­trie­ge­biet gemel­det. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te stell­te sich her­aus, dass im Indus­trie­ge­biet Mesche­de Ens­te an der Stra­ße am Stein­bach bei einer Fir­ma für Abfall­auf­be­rei­tung zu einem Voll­brand gekom­men ist.

Wei­te­re Feu­er­weh­ren aus dem UMKREIS  und das Umwelt­amt wer­den angefordert

4Die Lösch­ar­bei­ten dau­ern noch an.

Wei­te­re Info und Fotos in Kür­ze… das Dorf​in​fo​.de – Team ist Vorort

F0tos Fabi­an Weisser

UPDATE

Groß­brand in einer Abfallbeseitigungsfirma

Mesche­de  Am Sonn­tag­nach­mit­tag wur­den Poli­zei und Feu­er­wehr von besorg­ten Auto­fah­rern infor­miert. Gegen 14:25 Uhr sahen sie von der Auto­bahn 46 aus eine dicke schwar­ze Rauch­säu­le über Enste.

Schnell konn­te der Brand­ort loka­li­siert wer­den. In einer Abfall­be­sei­ti­gungs­fir­ma im Gewer­be­ge­biet hat­te der Müll Feu­er gefan­gen. Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­te waren mit rund 130 Ein­satz­kräf­ten vor Ort. Durch die Poli­zei muss­te die Stra­ße gesperrt wer­den, um ein unge­hin­der­tes Arbei­ten der Ein­satz­kräf­te zu gewähr­leis­ten. Eine Gefahr für die Anwoh­ner bestand durch die teils erheb­li­che Rauch­ent­wick­lung nicht. Feu­er­wehr und das Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (LANUV) führ­ten regel­mä­ßig Mes­sun­gen der Luft durch. Auch die Auto­bahn und anlie­gen­den Land­stra­ßen muss­ten nicht gesperrt wer­den. Die Lösch­ar­bei­ten wer­den noch meh­re­re Stun­den andau­ern. Anga­ben über eine Scha­dens­hö­he kön­nen der­zeit noch nicht gemacht wer­den. Die Brand­ur­sa­che ist noch unklar.

Ob es sich um Brand­stif­tung han­delt oder der Müll sich selbst ent­zün­det hat, müs­sen die Brand­er­mitt­ler nun klären.

UPDATE III

Groß­brand in Ens­te; Brand­ur­sa­che abschlie­ßend nicht mehr ermittelbar

Am Sonn­tag­nach­mit­tag brach in einem Abfall­ent­sor­gungs­be­trieb in Ens­te ein Feu­er aus (wir berich­te­ten am 11.08.). Ein Brand­er­mitt­ler der Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis hat am Mon­tag­mor­gen den Brand­ort auf­ge­sucht. Das Gebäu­de durf­te vor­her noch nicht betre­ten wer­den. Auf­grund des hohen Zer­stö­rungs­gra­des kann die Brand­ur­sa­che abschlie­ßend nicht geklärt wer­den. Es ist mög­lich, dass der gela­ger­te Abfall sich selbst ent­zün­det hat. Es kann aber auch nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass der Brand im Zusam­men­hang mit Schweiß­ar­bei­ten steht, die am Sonn­tag in der Fir­ma durch­ge­führt wur­den. Eine vor­sätz­li­che Brand­stif­tung schließt die Poli­zei aller­dings aus. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird der­zeit auf 1,5 Mil­lio­nen Euro geschätzt. Die Lösch­ar­bei­ten der Feu­er­wehr dau­ern immer noch an.

UPDATE Fotos: